Produktionsstart für den Opel Ampera ist Ende 2011. Die Mischung aus Hybrid- und Elektroauto mit eingebautem Reichweiten-Verlängerer ist die Hoffnung des Autobauers in einer elektrifizierten Zukunft.
Ein zusätzlicher kleiner Verbrennungsmotor (Range-Extender) treibt nicht direkt die Achsen an, sondern lädt die Batterien nach, so dass sich die Reichweite auf 500 Kilometer verlängert. Für den Ampera will Opel allerdings 42.900 Euro verlangen.
Als der Ampera auf dem Genfer Salon 2009 offiziell enthüllt wurde, war Carl-Peter Forster noch Opel-Europachef.
Das Steckdosenauto wird von einem Elektromotor angetrieben...
...ebenso wie das US-Schwestermodell Chevrolet Volt, auf dessen Technik der Ampera basiert.
Der kriselnde Autobauer setzt alle Hoffnung darauf, dass das Modell die Marke mit aus der Krise ziehen wird.
Beim Ampera werden die Räder von einem Elektromotor mit 110 kW/150 PS angetrieben.
Sobald die Lithium-Ionen-Akkus im Mitteltunnel und unter der Rückbank der 4,40 Meter langen Limousine erschöpft sind, startet ein kleiner Benzinmotor.
Der Vierzylinder mit 1,4 Liter Hubraum und gut 51 kW/70 PS treibt aber mit konstanter Drehzahl nur einen Generator an, der den Strom für die Weiterfahrt erzeugt. So wird der Ampera über eine Reichweite von 500 Kilometern verfügen.
Der Ampera greift Design-Merkmale auf, die das Concept Car Flextreme bereits im Jahr 2007 auf der IAA in Frankfurt vorweggenommen hat.
Die schmalen Scheinwerfer, beinah Schlitze, sind pfeilförmig in die Front eingebunden.
Sie laufen von den Kotflügeln nach innen Richtung Kühlergrill und von dort wie ein Bumerang bis weit nach unten in die äußere Ecke des Stoßfängers hinein.
Mit seiner Lithium-Ionen-Batterie soll der Ampera eine rein elektrische Reichweite von 50 Kilometern haben.
Mit seinem Fahrzeug will Opel eine neue Fahrzeuggattung schaffen, die die Lücke zwischen Hybridantrieb und Elektroauto schließt.
Der Ampera kann mit seinem Voltec-Elektroantrieb an jeder normalen 230-Volt-Steckdose aufgeladen werden.
Die Räder des Ampera werden zu jeder Zeit und bei jeder Geschwindigkeit elektrisch angetrieben.
Parallel forscht GM Europe gemeinsam mit Energieversorgern, wie zum Beispiel der spanischen Iberdrola, an effektiven Konzepten zum Aufladen von Elektroautos.
Der Blick in den Innenraum.
Weitere Impressionen des neuen Ampera sehen Sie hier...