Das Drophead Coupé setzt auf dem 100 EX auf, den Rolls-Royce zum 100. Geburtstag der traditionsreichen Edelschmiede im Jahr 2004 als Experimental Car vorstellte.
Die Begeisterung über dieses Modell war seinerzeit so groß, dass sich Rolls-Royce entschloss den Wagen in Serie zu bauen.
Die beiden Seitentüren sind hinten angeschlagen und öffnen entgegen der Fahrtrichtung.
Alle Karosserieteile wurden eigens für dieses Fahrzeug entwickelt und zählen zu den etwa 1.300 vollständig neu entwickelten Komponenten.
Die Front des Phantom Drophead Coupé ist aerodynamischer als bei früheren Rolls-Royce Fahrzeugen. Schlanke LED-Zusatzleuchten sitzen oberhalb der runden Hauptscheinwerfer. Der vordere Stoßfänger ist in das Design voll integriert.
Über dem Radiator-Kühlergrill thront die legendäre Kühlerfigur "Spirit of Ecstasy".
Die Linien spiegeln die zeitlose Eleganz berühmter Rolls-Royce-Automobile: lange Motorhaube, große Räder, kurzer Überhang vorn, langer Überhang hinten und eine nach hinten abfallende Seitenlinie.
Beim vollautomatischen Verdeck sollen fünf Lagen Stoff für eine gute Geräuschisolierung sorgen.
Für das Phantom Drophead Coupé wurde neben Metropolitan Blue eine neue Palette von insgesamt acht Karosseriefarben entworfen.
Aus einem 6,75-Liter V12-Saugmotor bringt der Phantom Drophead satte 338 kW (460 PS) und 720 Nm bei 3500 U/min weich und ohne hörbare Anstrengung auf die Straße.
Eine der interessantesten Aufgaben für das Ingenieurteam war die Integration der optionalen Motorhaube aus gebürstetem Edelstahl in die vorderen Kotflügel aus Aluminium.
Diese beiden Materialien werden in der Regel nicht gemeinsam verarbeitet, da Aluminium auf Stahl korrosionsfördernd wirkt. Integraler Bestandteil der Tests war ein 20 Jahre alter DeLorean.
Teakholz ist ein besonderes Designmerkmal des Phantom Drophead Coupé.
Zwei der optisch auffälligsten Designelemente sind die Teakholz-Abdeckung für den Verdeckkasten sowie der gebürstete Edelstahl für die Motorhaube und die A-Säule.
Handwerkskunst ist eine der tragenden Säulen der Marke Rolls-Royce.
Das Kofferraumvolumen beträgt 315 Liter.
Die abschließenden Fahrzeugtests wurden an Orten mit extremen Bedingungen durchgeführt.
Das Verhalten in heißem Klima wurde in der flirrenden Hitze des US-amerikanischen Death Valley und der namibischen Wüste getestet, Kältetests fanden im harten skandinavischen Winter statt.
Edelstahl und Chrom verbinden sich zu einer Augenweide.
Die LED-Zusatzleuchte über dem Frontscheinwerfer.
Der Vergleich mit einer Yacht ist nicht unpassend - der Preis vermutlich auch nicht. Der steht noch nicht fest. Dafür ist klar, dass der Wagen 2007 in den Handel kommt.