Architektur: So schön kann parken sein
zuletzt aktualisiert: 06.12.2007 - 14:42Düsseldorf (RPO). Wer fährt schon gerne ins Parkhaus? Voll sind sie meist, man ist im Stress und obendrein kostet das Parken auch noch Geld. Dabei gibt es weltweit einige Parkhäuser, in denen man den Aufenthalt durchaus genießen sollte. Zählen sie doch zu den Meisterwerken moderner Architektur. Ein neues Buch stellt sie vor.
Denn Parkhaus ist nicht gleich Parkhaus. Star-Architekten wie Paul Rudolph, Kengo Kuma bis hin zu Zaha Hidid haben weltweit die modernen Autoburgen entworfen. Zum nur drin Parken fast zu schade.
Das Buch "Parkhaus-Architekturen", von Simon Henley, stellt zahlreiche Parkträume in Beton vor. Neben den eindrucksvollen Bildern gibt das Buch auch Einblick in die Probleme der Architekten.
Gilt doch bei Parkhäusern meist das Prinzip, möglichst viele Autos auf denkbar wenig Platz unterzubringen. Diese wirtschaftlich notwendigen Eckdaten erschweren freies, kreatives Planen. Dennoch gelingen immer wieder starke Arbeiten.
Der Autor untersucht Parkhäuser stets nach vier formalen Kriterien: Material, Fassade, Licht und Schrägen. Für den nur bedingt sachkundigen Leser gelegentlich schwere Kost.
Dennoch bietet das Buch auf knapp 260 Seiten viele starke Eindrücke, meisterhaft festgehalten von renommierten Architektur-Fotografen.
Denn Parken kann tatsächlich so schön sein.
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