Viele Unfälle waren Fahrfehler: Toyota von US-Regierung entlastet
zuletzt aktualisiert: 11.08.2010 - 06:14Washington (RPO). Eine vorläufige Studie der US-Regierung entlastet den japanischen Autobauer Toyota von dem Verdacht, seine Modelle könnten ungewollt beschleunigen. Zu diesem Ergebnis kamen die Ermittler nach der Auswertung der Datenschreiber.
Die Auswertung von 58 solcher Geräte in den Fahrzeugen ergab, dass in 35 Fällen der Fahrer vor dem Unfall überhaupt nicht gebremst hatte. Das geht aus den vorgelegten Ergebnissen hervor. Bei etwa der Hälfte dieser Fälle wurde kurz vor dem Unfall das Gaspedal getreten, 14 Autos wurde nur halbherzig abgebremst.
Toyota musste seit Ende 2009 wegen Qualitätsproblemen rund 9,5 Millionen Autos zurückrufen und zahlte wegen schlechter Informationspolitik über die Pannenserie in den USA eine Rekordstrafe von 16,4 Millionen Dollar (12,5 Millionen Euro). Bei der US-Regierung gingen etwa 3.000 Beschwerden wegen plötzlicher Beschleunigung von Toyota-Fahrzeugen ein.
Der weltgrößte Autobauer macht in seinen eigenen Untersuchungen klemmende Fußmatten, blockierende Gaspedale und die Verwechslung von Pedalen für die Zwischenfälle verantwortlich.
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