Der Chevrolet Volt startet: US-Elektro-Auto für 32.000 Euro
zuletzt aktualisiert: 30.07.2010 - 11:21Düsseldorf (RPO). Der Chevrolet Volt gilt in den USA als die große Elektro-Hoffnung von General Motors. 2011 soll das Fahrzeug auch in Deutschland erhältlich sein. Jetzt ist er bereits in sieben US-Bundesstaaten zum Preis von 41.000 Dollar (rund 31.370 Euro) in den Verkauf gegangen.
Da der Kauf zudem mit maximal 7500 Dollar auf die Einkommenssteuer angerechnet wird, beträgt der Netto-Preis je nach persönlicher Steuersituation im günstigsten Fall lediglich 33.500 Dollar (rund 25.637 Euro). Angeboten wird das Elektroauto mit verlängerter Reichweite (Range Extender) von ausgewählten Chevrolet-Händlern zunächst in den Bundesstaaten Kalifornien, New York, Michigan, Connecticut, Texas, New Jersey sowie in Washington D.C.
Mit dem Preis liegt der Chevrolet Volt auf Augenhöhe mit dem Nissan Leaf, der in Europa ohne staatliche Förderung um die 30.000 Euro startet. Allerdings sind die Produktionszahlen des Volt zunächst noch sehr klein. Im nächsten Jahr kommt der Volt dann auch nach Europa und wird zudem in China an den Start gehen. Nach und nach ist dann ein Verkauf auf allen Chevrolet-Märkten vorgesehen.
Der Volt verfügt über eine Reichweite im reinen Elektrobetrieb von etwa 60 Kilometer. Neigt sich der in der 16-kWh Lithium-Ionen-Batterie gespeicherte Strom dem Ende zu, produziert ein kleiner Benzinmotor/Generator Energie und füllt die Batterien wieder auf. Als sogenanntes Elektrofahrzeug mit verlängerter Reichweite kommt der Volt damit auf eine Reichweite von rund 500 Kilometer.
Um den Kunden mögliche Sorgen zur Qualität und Haltbarkeit der Batterien zu nehmen, gewährt Chevrolet auf das Lithium-Ionen-Package eine Garantie von acht Jahren oder 160.000 Kilometer. Die GM-Tochter liefert ihr erstes Strom-Fahrzeug mit einem 120-Volt-Ladekabel aus, mit dem das Fahrzeug an jeder Haushaltssteckdose geladen werden kann. Die ersten 4400 Käufer erhalten zudem kostenlos eine 240-Volt-Ladestation inklusive Einbau für Zuhause. Dies ist Teil eines Programms des US-Energieministeriums, das die Installation von insgesamt rund 15.000 Stationen mit 240-Volt-Technik vorsieht.
Der weitgehend baugleiche Ableger in Europa ist der Opel Ampera. Auch sein Marktstart ist für 2011 geplant.
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