VW Amarok geht in Produktion: Vom Bademeister zum seriösen Pick-up
zuletzt aktualisiert: 02.12.2009 - 08:27Düsseldorf (RPO). Lange Zeit hat VW den Amarok nur im Bademeister-Look auf Messen präsentiert. Damit ist jetzt Schluss. Ab dem Frühjahr 2010 beginnt die Produktion und der Verkauf des Pick-ups in Südamerika. In der zweiten Jahreshälfte soll der Amarok dann auch nach Europa kommen.
Einen letzten großen Auftritt als Studie wird der VW Amarok bei der Rallye Dakar haben. Dort soll er im Januar als Begleitfahrzeug zum Einsatz kommen, bevor in Argentinien die Serienproduktion beginnt.
Eigentlich sind die praktischen Transporter der so genannten 1-Tonnen-Klasse nicht mehr ganz zeitgemäß. Doch VW verspricht für den 5,25 Meter langen Pick-up einen genügsamen Umgang mit dem Sprit. So wird zum Marktstart ein 163 PS starker Zweiliter-Turbodiesel angeboten, der auf 100 Kilometer gerade mal 7,8 Liter Diesel schlucken soll und 206 Gramm CO2 pro gefahrenem Kilometer ausstößt.
Ab Mitte 2010 soll dann noch ein weiterer Vierzylinder-TDI mit 122 PS angeboten werden, der 7,6 Liter verbraucht (CO2-Ausstoß 199 g/km). Dank 80-Liter-Tank soll eine Reichweite von über 1000 Kilometer möglich sein.
VW will seinen bulligen Lastesel wahlweise als 4x2 oder 4x4-Variante anbieten. Je nach Markt wird es den Amarok mit permanentem Allradantrieb, zuschaltbarem Allradantrieb oder als reinen Hecktriebler geben.
Die Serienausstattung des Pickups kann sich durchaus sehen lassen: Die drei Ausstattungsvarianten bringen unter anderem höhenverstellbare Vordersitze, eine variabel umklappbare Rücksitzbank, ABS, ASR, elektronische Differentialsperren und zahlreich Sicherheitsfeatures wie höhenverstellbare Kopfstützen Airbags oder Gurtstraffer mit.
Man darf gespannt sein, wie häufig man den Amarok zukünftig auf unseren Straßen zu sehen bekommt, schließlich liegen seine Kernmärkte in Südamerika, Südafrika, Australien und Russland. Hier will VW vor allem der Konkurrenz aus Japan das Leben schwer machen. 2011 soll dann auch noch eine zweisitzige Variante des Amarok auf den Markt kommt. Bei den Preisen hält sich VW noch bedeckt.
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