Fixpunkte anvisieren: Wenn's kracht: Fotos helfen bei Beweisführung
zuletzt aktualisiert: 31.12.2002 - 09:39Wer nach einem Verkehrsunfall zwecks späterer Beweisführung Fotos macht, sollte möglichst zwei Fixpunkte auf der Straße einfangen. Dadurch lassen sich anhand der Fotos später Entfernungen berechnen, teilt der Österreichische Automobil-, Motorrad- und Touring Club (ÖAMTC) in Wien mit.
Als Fixpunkte könnten zum Beispiel ein Kanaldeckel oder eine Hauseinfahrt dienen. Dem Automobilclub zufolge ist es außerdem ratsam, Übersichtsaufnahmen aus beiden Fahrtrichtungen und aus unterschiedlich erhöhten Positionen zu machen. Am besten geeignet seien Aufnahmen aus einer Entfernung von 50 bis 150 Metern. Die Fotos sollten zudem sowohl den Straßenverlauf als auch die erste Sichtmöglichkeit auf den Unfallgegner dokumentieren.
Der ÖAMTC empfiehlt darüber hinaus, Bremsspuren mehrfach und in beide Richtungen zu fotografieren. Besonders wichtig sei dabei, dass der Abstand der Fahrzeuge und der Spuren zum Fahrbahnrand erkennbar ist. Hinweise auf den Unfallhergang könnte auch die Lage von Scherben oder abgebrochenen Fahrzeugteilen in Beziehung zu den Unfallfahrzeugen geben. An Fotomaterial dürfe bei den Aufnahmen nicht gespart werden: 24 Fotos seien das Minimum.
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