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Savage Rivale GTS Panorama
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Der Savage von Bewerp: Wilder Sportler mit weichem Kern

zuletzt aktualisiert: 16.06.2009 - 17:50

Düsseldorf (RPO). Der Savage Rivale GTS ist ein rassiger Sportwagen und eine luxuriöse Reiselimousine gleichermaßen. Ein Straßenkreuzer der schnellsten Sorte. Das extravagante Auto aus den Niederlanden soll insgesamt nur 20 mal gebaut werden.

Das schrille Orange des Prototypen ist eine Hommage der stolzen Autobauer Emile Pop und Justin De Boer an ihr Heimatland, die Niederlande. Doch der holländische Supersportler braucht weder die effektvolle Farbe, noch den klangvollen Namen „Savage“, um sich als das auszuweisen, was er ist: ein Wilder.

Das Design ist kompromisslos sportlich und aggressiv. Der 6,2-Liter V8-Motor aus der Corvette ZR1 liefert mit 679 PS den passenden Vortrieb. Vorbild für das Fahrgestell war eine Corvette C6. In 4,1 Sekunden soll der Savage von 0 auf 100 km/h sprinten. Erst bei 330 km/h ist Schluss.

Luxus und Unterhaltung im Innenraum

Mit vollem Modellnamen heißt der Wagen übrigens „Savage Rivale Roadyacht“. Der wilde Sportler soll im Innenraum mit Luxus und Komfort überzeugen wie eine Yacht. Ein Straßenkreuzer mit Platz für vier Personen, die sich in feinstes Alcantara-Leder setzen dürfen. Die Sitze sind selbstverständlich beheizt.

Während man sich am Steuer wie ein Rennfahrer fühlen darf, dürfen sich die Passagiere an einem Multimedia-System mit Computer, Fernseher und MP3-Player erfreuen. Auch an einen Champagner-Kühler haben die Macher gedacht.

Flügeltüren öffnen nach vorn und hinten

Ein Design-Clou sind die vier Flügeltüren, die nach oben aufschwenken – die hinteren sogar in der Manier sogenannter Selbstmörder-Türen entgegen der Fahrtrichtung. Was der extravaganten Optik dient, soll zugleich bequemes Einsteigen in die sportive Flunder ermöglichen. Das faltbare Dach ist aus Glas und verschwindet binnen 20 Sekunden.

Die ersten Ideen für den Savage hatte der Industrie-Designer Emile Pop bereits 2001 in Skizzen festgehalten. Damals, als er Industrie-Design in Den Haag studierte, fehlte ihm allerdings noch ein Geschäftspartner, um seine automobilen Träume zu verwirklichen.

Diesen Partner sollte er 2005 treffen: Justin De Boer. Erst im vorigen Jahr gründeten sie ihre Firma Bewerp. Schon im April 2009 war ein zweiter Prototyp des Savage fertiggestellt. Im kommenden Jahr soll die Produktion beginnen.

Die ersten vier Fahrzeuge sollen in der zweiten Jahreshälfte 2010 ausgeliefert werden. Insgesamt soll es 20 Exemplare geben. Die Anzahlung beträgt 65.000 Euro. Der Gesamtpreis soll bei 400.000 US-Dollar liegen (rund 290.000 Euro).


 
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