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Panorama Exagon Furtive eGT 2010 Pariser Salon HERSTELLER
  Foto: Hersteller
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Exagon Furtive eGT: Frankreichs Vorzeige-Sportler fährt elektrisch

zuletzt aktualisiert: 18.10.2010 - 07:57

Paris (RPO). Die französische Firma Exagon Engineering aus Magny Cours hat auf dem Pariser Salon den Elektro-Sportwagen Furtive eGT vorgestellt. Der klassisch sportive Prototyp ist nicht nur ein Vorzeige-Stück, er ist fahrbereit – und soll 2012 in Serie gehen.

Der 4,47 Meter lange 2+2 Sitzer erinnert von seiner Designsprache an den Maserati GT oder den Aston Martin DB9, wirkt allerdings bulliger und hat einige markante Bügelfalten im Blechkleid. Laut Hersteller finden im eGT "bequem vier Personen und deren Gepäck" Platz. Sportwagen-typisch muss man aber wohl von sehr leichtem Gepäck ausgehen.

Erfahrungen aus Eisrennen

In die Entwicklung des eGT sind Erfahrungen eingeflossen, die die Ingenieure in der Elektroauto-Klasse des französischen Eisrennens "Andros Trophy" gesammelt haben. Zwei Elektromotoren aus dem Hause Siemens mit jeweils 125 kW, also zusammen 340 PS, sorgen für standesgemäßen Vortrieb.

So spurtet der 1,6 Tonnen leichte Furtive eGT in 3,5 Sekunden von null auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 287 km/h auf der Rennstrecke. Natürlich ist damit die berühmte Strecke in Magny-Cours gemeint, an der die Exagon-Produktionsstätten liegen. In der Serien-Version wird beim eGT allerdings bei 250 km/h Schluss sein.

Im reinen Elektrobetrieb soll der eGT bei 50 km/h gut 400 Kilometer weit kommen, bei realistischeren 130 km/h immerhin noch 197 Kilometer. Für die Serie ist zudem ein optionaler Benzinmotor geplant, der die Reichweite erhöhen soll (Range-Extender), indem er die Akkus während der Fahrt auflädt.

Range-Extender erhöht Reichweite

So soll der Furtive eGT im europäischen Fahrzyklus ohne Range-Extender 300 Kilometer weit kommen. Mit Range-Extender soll die Reichweite nochmal um 500 Kilometer wachsen – eine Strecke, auf der der kleine Generator 25 Liter Benzin verbrauchen soll.

Diese Herstellerangaben klingen ziemlich optimistisch. Aber wer hohe Preise verlangt, sollte auch hohen Erwartungen gerecht werden. Als Richtwert für einen möglichen Preis des Elektro-Sportlers hat der Hersteller Medienberichten zufolge 200.000 Euro angegeben.

Außerdem sind die Hersteller der Ehre Frankreichs verpflichtet: Exagon heißt die Firma, ein Hexagon (Sechseck) ist ihr Markenzeichen auf dem Kühlergrill des Furtive eGT – und wenn man ganz grob hinschaut, dann ist Frankreich auf der Landkarte sechseckig.

Quelle: RPO/qui

 
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