Tipps für Autofahrer: Diese Aussagen können teuer werden
zuletzt aktualisiert: 29.04.2009 - 09:51Düsseldorf (RPO). Gerät man in eine Verkehrskontrolle, kann man sich um Kopf um Kragen reden. Auch nach einem Unfall sollte Sie mit ihren Aussagen vorsichtig umgehen. Allzu oft gilt der Grundsatz: Schweigen ist Gold. Was gegenüber der Polizei besser nicht sagen sollten, lesen Sie hier.
Die Gefahr ist gar nicht gering, dass Sie nach einem Unfall im ersten Schock mit der Wahrheit herausrücken. Die Aussage „Ich war so müde und habe mit Verzögerung reagiert“ kann allerdings fatale Folgen haben.
Aus einer vergleichweise harmlosen Unfall-Verursachung kann auf diese Weise eine strafrechtlich relevante Straßenverkehrsgefährdung werden. Selbst in einem fahrlässigen Fall, droht dann eine Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder eine Geldstrafe.
Auch die Ausrede „Ich musste schneller fahren, weil ich unter Zeitdruck stehe“ kommt im Zweifel gar nicht gut an. Denn die Rechtfertigung einer Geschwindigkeits-Überschreitung mit Zeitdruck kann dazu führen, dass die Geldbuße verdoppelt wird. Schließlich geben Sie zu erkennen, dass Sie das Delikt vorsätzlich begangen haben.
Diese und andere teure Aussagen von Autofahrern gegenüber der Polizei haben die Verkehrsanwälte Uwe Lenhart und Philip Wulf Leichthammer aus Frankfurt zusammengestellt und in einem Ratgeber veröffentlicht. Das kleine Büchlein trägt den Titel „Verkehrsrecht – Vermeidung von Strafe, Punkten und Fahrverbot“ und ist zum Preis von 6,95 Euro im Cornelsen-Verlag erschienen.
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