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Derzeit gibt es aktive Umweltzonen in 25 Städten. Neben Augsburg und Bremen folgen am 1. Januar 2009 die baden-württenbergischen Städte Heilbronn, Herrenberg, Karlsruhe, Ulm, Mühlacker und Pforzheim. Düsseldorf und Wuppertal starten am 15. Februar. Hier erfahren Sie, worauf Sie als Autofahrer achten müssen.
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Wie und woran erkennt man die Umweltzonen?
Die aktuelle Liste der Städte mit aktiven und geplanten Umweltzonen findet sich auf der
Internetseite des Umweltbundesamtes (UBA). Die Umweltzonen werden mit Schildern gekennzeichnet. Ein darunter angebrachtes Zusatzschild informiert darüber, welche Plaketten nötig sind, um die Zone zu befahren.
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Was passiert, wenn ich ohne Feinstaubplakette in eine Umweltzone fahre?
Wer ohne Aufkleber erwischt wird, muss 40 Euro zahlen und erhält einen Punkt in der Verkehrssünderkartei in Flensburg. Die kostenlose Schonfrist in München läuft zum 1. Januar 2009 ab.
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Ist die Plakette Pflicht?
Nein. Wer nicht in einer Umweltzone wohnt oder dorthin zur Arbeit pendelt, muss sich keine Gedanken machen. Allerdings planen immer mehr Städte Fahrverbote für Stinker.
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Welcher Wagen bekommt welche Plakette?
Die Aufkleber sind nach Schadstoffgruppen gestaffelt: von grün für die saubersten Wagen ab der Abgasnorm Euro 4 über gelb für Euro 3 bis zu rot für Autos, die nur die Normen Euro 2 und Euro 1 erfüllen. Benziner mit Katalysator, die gar keine Rußpartikel ausstoßen und mindestens die Abgasnorm Euro 1 erfüllen, bekommen eine grüne Plakette. Sie alle dürfen zunächst in der Umweltzone fahren. Andere Fahrzeuge gehen leer aus und erhalten keine Plakette - sie dürfen in der Umweltzone nicht fahren. Künftig sollen die Regelungen weiter verschärft werden - als nächstes müssen dann auch Autos mit roter Plakette draußen bleiben.
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Wie erfahre ich, ob und welche Plakette ich bekomme?
Das ergibt sich aus der Emissionsschlüsselnummer in den Fahrzeugpapieren. Auf den Internetseiten des TÜV, der Dekra oder des Verkehrsclubs Deutschland lässt sich damit herausfinden, ob der Wagen die erforderliche Plakette erhält.
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Wo gibt es die Plakette und was kostet sie?
Den runden Aufkleber gibt es für einmalig fünf bis zehn Euro bei den Zulassungsstellen, dem TÜV, der Dekra oder Werkstätten, die die Abgasuntersuchung abnehmen. Zum Ausstellen brauchen die Prüfer nur die Fahrzeugpapiere, nicht das Auto.
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Was ist, wenn mein Auto keine Plakette bekommt?
Ein Fahrverbot ist die Folge. Dann kann eine Nachrüstung mit einem Partikelfilter für einige Pkw die letzte Möglichkeit sein, um doch noch in eine der Umweltzonen einfahren zu dürfen.
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Lohnt sich eine Nachrüstung?
Wer auf das Auto angewiesen ist, sollte sich sehr genau überlegen, ob eine Nachrüstung mit einem Partikelfilter lohnt. Darauf gibt es keine pauschale Antwort. Normalerweise kostet eine Nachrüstung 650 Euro und wird steuerlich mit 330 Euro gefördert. Unter Umständen kann die Nachrüstung aber auch mehr als 1000 Euro kosten. Zieht man davon den Steuerbonus von 330 Euro ab, verbleiben immer noch rund 600 Euro an zusätzlichen Kosten.
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Welche Nachrüstsysteme kommen in Betracht?
Das Kraftfahrtbundesamt hat den Systemen von GAT, Tenneco und Bosal vom TÜV eine "mangelhafte Wirkweise" bescheinigen lassen. Die Hersteller HJS, TwinTec oder Oberland-Mangold dagegen sind geeignete Alternativen.
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Welche Rolle spielt der Werterhalt?
Im Falle einer Nachrüstung gewinnt der Wagen bei einem späteren Verkauf an Wert. Experten schätzen, dass sich bei bis zu drei Jahre alten Autos eine Nachrüstung so gut wie immer lohnt. Bei älteren Modellen ist es eine Frage des Einzelfalls. Ob sich der Wagen überhaupt nachrüsten lässt, erfahren Autobesitzer zum Beispiel auf der Internetseite der Dekra.
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Müssen die Filter in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden?
Unbedingt. In zwei Schritten kommt der Halter so in den Genuss der Förderung. Die Zulassungsstellen tragen die Nachrüstsysteme in den Fahrzeugschein ein. (Kosten 11,40 Euro). Erfolgte die Zulassung des Wagens vor dem 1. Oktober 2005 (alte Papiere), ist auch der Brief erforderlich. Gegen 14,50 Euro werden dann neue EU-Dokumente ausgehändigt und die die Fahrzeugdaten automatisch an die Finanzämter weitergeleitet. Die Finanzbehörde zieht beim nächsten Steuerbescheid dann die Förderung von der Steuer ab.
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Was passiert, wenn ich ohne Feinstaubplakette in eine Umweltzone fahre?
Wer ohne Aufkleber erwischt wird, muss 40 Euro zahlen und erhält einen Punkt in der Verkehrssünderkartei in Flensburg.