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Alles eine Frage der Einstellung: Je heißer es draußen wird, umso tiefer kühlen viele Autofahrer ihre Klimaanlage runter. Das summiert sich im Stadtverkehr schnell zu zweistelligen Prozentzahlen zusätzlich zum Spritverbrauch. Und nicht nur als Spritfresser, sondern im schlimmsten Fall auch als Bakterienschleuder kann ein System arbeiten. Hier erfahren Sie, wie Sie preiswerter und sauberer fahren.
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Berechnen lässt sich der genaue erhöhte Energieaufwand nicht, weil Klimaanlagen je nach Modell unterschiedlich arbeiten. Der ADAC hat verglichen (Außentemperatur 28, Klimatisierung innen 22 Grad): Ford Fiesta 19,9 Prozent, Audi A4 5,2 Prozent mehr Spritverbrauch.
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Vor Fahrtbeginn von der Sonne aufgeheiztes Auto durch Öffnen der Türen und Schiebedach gut lüften und danach Fenster und Schiebedach schließen. Bei Glasdächern Abschattung benutzen.
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Alle Luftaustrittsdüsen öffnen und so einstellen, dass der Luftstrom möglichst über die Schultern der vorne sitzenden Personen geblasen wird. Andernfalls können durch Viren Erkältungen ausgelöst werden. Als Kompromiss zwischen Mehrverbrauch und Wohlfühltemperatur empfiehlt sich eine Zahl zwischen 21 und 23 Grad.
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Bei Klimaanlagen mit manueller Bedienung: Für schnelle Abkühlung Heizungstemperaturregler auf „Kalt“, Gebläse auf höchste Stufe und in den ersten Minuten Umluft einschalten. Ist die Innenraumtemperatur angenehm, aktive Kühlung wählen (nur einschalten, wenn Kühlleistung erforderlich ist) oder durch Zumischen von Heizungsluft Wohlfühltemperatur nachregeln. Gebläse nach und nach zurückstellen und Umluft ausschalten.
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Bei Klimaanlagen mit Automatik: Bleibt die Automatik die ganze Zeit eingeschaltet, arbeitet der Kompressor und verbraucht Kraftstoff. Besser ausschalten, sofern es die Außentemperaturen zulassen.
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Einmal im Jahr sollte eine Klimaanlage gründlich gewartet werden. Für diese Empfehlung der Autohersteller gibt es mehrere Gründe. Einer davon ist der unvermeidliche Kühlmittelverlust von jährlich etwa 8,2 Prozent.
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Die dadurch sinkende Kühlleistung der Anlage und die zunehmende Wärme im Fahrzeuginnenraum beeinträchtigen die Konzentration des Fahrers.
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Ohne regelmäßige Wartung versagt auch der Innenraumluftfilter allmählich, da er nach und nach Partikel aus der Außenluft aufnimmt.
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Zudem kann sich durch wechselnde Temperaturen im dunklen Inneren der Klimaanlage Kondenswasser bilden, das sich zum Nährboden für schädliche Keime entwickelt, die dann im ganzen Fahrzeug verteilt werden.
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Wer glaubt, durch eine vernachlässigte Wartung Geld zu sparen, kann sich schnell verrechnen.
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So verschleißt auf Dauer der Trockner, der dem Kältemittel die Feuchtigkeit entzieht, um andere Teile der Klimaanlage vor Korrosion zu schützen.
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Besonders teuer wird es, wenn durch den Verlust des Kältemittels der Kompressor nicht mehr ordentlich geschmiert wird und heiß läuft.
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Die Kosten für den Austausch eines solchen Gerätes, der Schlauchleitungen sowie des Trockners summieren sich dann schnell auf mehr als 1000 Euro.