Foto: ADAC
Der Düsseldorfer Universitätstunnel an der A46 zwischen Heinsberg und Wuppertal bei Wersten wurde beim ADAC-Tunneltest 2006 als "bedenklich" eingestuft. Bemängelt wurden: Keine Ampeln an den Portalen, keine Videoüberwachung, Verkehrsfunk nicht durchgängig zu empfangen, keine automatische Erfassung von Verkehrsstörungen sowie der Benutzung von Notruf und Feuerlöscher, keine Notbeleuchtung. Schließlich ist die Überwachung und Steuerung der Belüftung im Brandfall nach dem Urteil der Tester nicht effektiv genug. Wie andere der 52 überprüften Röhren in Deutschland und Europa abgeschnitten haben, erfahren Sie im Folgenden.
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Erst Anfang des Jahres eröffnet und für "sehr gut" befunden - der Aubinger Tunnel an der A99 bei München. 13 Pluspunkte fanden die Tester bei dieser Röhre. Insgesamt vergaben die Tester des ADAC 31 Mal die Note "sehr gut" oder "gut", aber 13 Mal die Note "bedenklich" oder "mangelhaft". Jeder vierte Straßentunnel ist wegen erheblicher Sicherheitsmängel durchgefallen.
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Ein "sehr gut" gab es auch für den Hochwald-Tunnel in Thüringen auf der A71 zwischen Erfurt und Schweinfurt. Sein großes Plus: Es gibt nicht nur ein automatisches Brandmeldesystem, sondern auch einen Fluchtweg mit Notleuchten.
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Im Kappelberg-Tunnel: Tester bei der Prüfung im Tunnel, Absperrung durch Sicherungsfahrzeuge bei hohem Verkehrsaufkommen. Dieser Tunnel an der B14 zwischen Stuttgart und Schwäbisch-Hall hat beispielsweise ein automatisches Brandmeldesystem.
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Der Trend sei positiv, aber es müsse "in Sachen Tunnelsicherheit noch viel getan werden", sagte ADAC-Präsident Peter Meyer. Auf dem Foto vermisst ein Test-Experte die Fahrbahnbreite im Kappelbergtunnel mit einem Laserdistanzmesser (LDM).
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Der Testsieger aus Spanien: Die M12 auf dem Autobahnzubringer zum neuen Flughafen Barajas/Madrid. Die Spanier lagen in diesem Jahr ganz weit vorn. Er sei "mit allem ausgestattet, was einen modernen Straßentunnel ausmacht: Ampeln und Schranken vor den Portalen, zusätzlichen Rettungswegen, Videoüberwachung oder effektivem Brandschutz", lobte der Autoclub.
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Spanien, M12: Ein Tester inspiziert den Feuerlöscher in Hinblick auf dessen regelmäßige Wartung.
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Italien, Segesta: Der Testverlierer auf Sizilien mit dem schlechtesten Ergebnis, das je bei einem ADAC-Tunneltest ermittelt wurde.
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Italien, Fossino: Verletzungsgefahr durch unabgedecktes Loch in direkter Nähe zum Feuerlöscher in der Pannebucht.
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Italien, Colle di Tenda: unübersichtlicher Schilderwald vor dem Tunnelportal.