Birgit Marschall
Parlaments-Korrespondentin der Rheinischen Post

Birgit Marschall stammt aus Hamburg, hat in ihrer Heimatstadt Volkswirtschaftslehre und Politikwissenschaft studiert und bei einer kleinen Zeitung in Schleswig-Holstein volontiert.

1991 ging sie nach Berlin, um hautnah mitzuerleben, wie zusammen wächst, was zusammen gehören sollte: die beiden Teile Deutschlands. Sie begann als Redakteurin bei der „Berliner Morgenpost“, wechselte kurz danach als Korrespondentin zur „Wirtschaftswoche“ und wurde 1997 stellvertretende Leiterin des Wirtschaftsressorts der „Berliner Zeitung“.

Im Jahr 2000 stieß sie zur Gründungsmannschaft der „Financial Times Deutschland“, für die sie zehn Jahre lang aus Berlin über Finanz- und Wirtschaftsthemen berichtete.

Seit 2010 verstärkt sie das Hauptstadtbüro der „Rheinischen Post“. Privat ist sie sport- und kulturbegeistert.

Artikel dieses Autors
Berlin

Der Weihnachtsmann ist steuerlich nicht absetzbar

Wenn der Weihnachtsmann zwei Mal klingelt, in die gute Stube tritt, auf der Schulter einen schweren Sack, in der rechten Hand eine Rute, und fragt: "Sind die Kinder auch artig gewesen?" - dann ist das auch eine Arbeitsleistung. Schließlich musste sich Santa Claus ein rotes Gewand zulegen, wertvolle Zeit einplanen, unter dem weißen Bart mächtig schwitzen. Wenn kein Onkel zur Verfügung steht, der es kostenlos macht, lassen sich manche Eltern den Besuch des Weihnachtsmanns auch etwas kosten. mehr

Berlin

Institute sagen für 2018 Konjunkturboom voraus

Auch ohne neue Bundesregierung steht Deutschland wirtschaftlich blendend da. Für das kommende Jahr erwarten führende Wirtschaftsforschungsinstitute eine weitere Wachstumsbeschleunigung. Das Münchner Ifo-Institut prognostiziert 2,6 Prozent Wachstum, das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) 2,5 Prozent. Für das laufende Jahr gehen beide Institute von 2,3 Prozent aus. Der Aufschwung werde auch 2019 noch anhalten. Auch dann werde die Wirtschaft noch mit 2,1 Prozent expandieren. Vor allem die Ifo-Forscher erhöhten ihre Vorhersage für 2018 drastisch um 0,6 Prozentpunkte. Hauptgrund sei die deutliche Belebung der Weltwirtschaft in diesem Sommer. Vor allem China entwickele sich besser als erwartet. Aber auch die Folgen des Brexit-Votums seien bisher weniger dramatisch als angenommen. mehr

Fortgesetztes Versagen

Ein Jahr nach dem Terroranschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt wird erneut ein geradezu unerträgliches Staatsversagen deutlich. Nicht nur hat der Staat den Anschlag trotz einer Vielzahl von Hinweisen auf den Attentäter Anis Amri nicht verhindert. Auch danach hat er viel zu wenig Mitgefühl, Hilfsbereitschaft und Respekt gegenüber den Opfern und ihren Familien gezeigt. Es kam zu empörenden Vorkommnissen. So wurden nach der Obduktion der Toten Rechnungen an Hinterbliebene verschickt. Tote wurden erst drei Tage später identifiziert, Angehörige blieben so quälend lange in Ungewissheit. Für einen reifen Rechtsstaat unbegreiflich. Von Birgit Marschallmehr

Berlin

Für höhere Firmensteuern müssen Angestellte bluten

Erhöht eine Gemeinde die Gewerbesteuer, belastet sie damit überwiegend die Arbeitnehmer der ansässigen Unternehmen, deren Gehälter weniger stark steigen. Zu diesem Ergebnis kommt eine unveröffentlichte Studie des Münchner Ifo-Instituts. "Eine Erhöhung der Gewerbesteuereinnahmen um beispielsweise 100 Euro führt zu Lohneinbußen in Höhe von 65 Euro", schreiben die Autoren Clemens Fuest, Andreas Peichl und Sebastian Siegloch. Die Ökonomen können anhand einer umfassenden Datenanalyse nachweisen, dass es Unternehmen gelingt, die Kostenerhöhungen größtenteils auf Mitarbeiter zu überwälzen. Die verbreitete Auffassung, höhere Firmensteuern würden von den Firmeneigentümern getragen, sei nicht haltbar. mehr

Berlin

Steuereinnahmen sind im Oktober kaum gestiegen

Der deutliche Anstieg der Steuereinnahmen der vergangenen Monate hat sich im Oktober nicht fortgesetzt: Die Einnahmen des Staates stiegen nur noch um 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, wie aus dem Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums hervorgeht, der heute veröffentlicht wird. Vor allem die Umsatzsteuer entwickelte sich mit einem Plus von 0,9 Prozent deutlich schlechter als in den Vormonaten. Bei der Körperschaftsteuer gab es sogar ein geringes Minus. Die Länder mussten vor allem bei der Erbschaftsteuer rückläufige Einnahmen hinnehmen. Dagegen wuchsen die Lohnsteuer-Einnahmen weiterhin stark mit vier Prozent gegenüber dem Vorjahr. mehr

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