Birgit Marschall
Parlaments-Korrespondentin der Rheinischen Post

Birgit Marschall stammt aus Hamburg, hat in ihrer Heimatstadt Volkswirtschaftslehre und Politikwissenschaft studiert und bei einer kleinen Zeitung in Schleswig-Holstein volontiert.

1991 ging sie nach Berlin, um hautnah mitzuerleben, wie zusammen wächst, was zusammen gehören sollte: die beiden Teile Deutschlands. Sie begann als Redakteurin bei der „Berliner Morgenpost“, wechselte kurz danach als Korrespondentin zur „Wirtschaftswoche“ und wurde 1997 stellvertretende Leiterin des Wirtschaftsressorts der „Berliner Zeitung“.

Im Jahr 2000 stieß sie zur Gründungsmannschaft der „Financial Times Deutschland“, für die sie zehn Jahre lang aus Berlin über Finanz- und Wirtschaftsthemen berichtete.

Seit 2010 verstärkt sie das Hauptstadtbüro der „Rheinischen Post“. Privat ist sie sport- und kulturbegeistert.

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Israel als Vorwand

Dass die Unesco über die Jahre immer stärker zur Bühne nicht nur von scharfen Kritikern, sondern auch von erbitterten Feinden Israels geworden ist, muss man leider einräumen. In der Kulturorganisation der Vereinten Nationen hat sich zusehends eine anti-israelische Haltung verfestigt, die mit ihrem Auftrag, das Verständnis der Nationen untereinander zu befördern, nicht zu vereinbaren ist. Das hatte dazu geführt, dass die USA schon unter Barack Obama 2011 auf Distanz zur Unesco gingen und ihr den Geldhahn zudrehten. Von Matthias Beermannmehr

Berlin

Steuerzahlerbund fordert "Obergrenze" für Bundestag

Der Bund der Steuerzahler hat die Aufblähung des Deutschen Bundestags von 630 auf 709 Abgeordnete in der neuen Legislaturperiode scharf kritisiert. "Das ist dem Wähler nicht vermittelbar", sagte Verbandschef Reiner Holznagel gestern bei der Vorstellung des diesjährigen "Schwarzbuchs", in dem mehr als 100 Fälle von Verschwendung aufgelistet werden. "Was wir benötigen, ist eine Wahlrechtsreform mit einer Obergrenze für die Mandate", forderte Holznagel. Die Reform sei in dieser Periode dringlich. Gemessen an der Regelgröße von knapp 600 Mandaten erhöhten sich die Kosten für die Abgeordneten und ihre Mitarbeiter in der neuen Wahlperiode um 75 auf insgesamt 517 Millionen Euro pro Jahr. mehr

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