Eva Quadbeck

Eva Quadbeck (qua) ist Mitglied der Chefredaktion der Rheinischen Post und leitet die Parlamentsredaktion in Berlin.

Geboren in Heidelberg und aufgewachsen im linksrheinischen Meerbusch, studierte sie nach dem Abitur Geschichte und Politik in Düsseldorf, wo sie auch ihren Abschluss als M.A. machte. Während des Studiums schrieb sie als freie Mitarbeiterin für die Rheinische Post, hospitierte ein Semester lang bei Radio RPR in Trier und arbeitete in der Max-Weber-Edition am Lehrstuhl von Wolfgang J. Mommsen. Nach dem Volontariat bei der Rheinischen Post folgten Stationen als Redakteurin im Regionalen, in der Medienredaktion und in den Politischen Nachrichten, bevor sie 2002 nach Berlin in die Parlamentsredaktion wechselte.

Eva Quadbeck ist Jahrgang 1970, verheiratet und hat zwei Kinder. Sie ist evangelisch. In ihrer Freizeit begeistert sie sich fürs Segeln mit der Familie.

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Rente mit Augenmaß

In den vergangenen zwei Jahren legte die durchschnittliche Erwerbsminderungsrente deutlich zu. Die Bezieher dieser Leistung stehen dennoch weiterhin schlecht da. Ihre Altersbezüge liegen im Schnitt unter dem, was ein schwer erkrankter Arbeitnehmer noch im Jahr 2000 erwarten konnte. Das ist ein Skandal. Denn wer wegen Krankheit seinem Job nicht mehr nachgehen kann, hat auch sonst keine Chancen, sich neue Einkommensquellen zu erschließen. Er ist auf die Solidarität der Gemeinschaft angewiesen. Von Eva Quadbeckmehr

Hohn für Demokratie

Die Meldungen über deutsche Bürger, die ohne ersichtlichen Grund in der Türkei verhaftet werden, kommen inzwischen in einer so dichten Folge, dass ein Gewohnheitseffekt einzutreten droht. Das darf nicht passieren. Jeder unschuldig Verhaftete ist ein Skandal, eine Verhöhnung demokratischer Spielregeln, ein tragisches Schicksal. Deshalb ist es auch gut, dass in der deutschen Öffentlichkeit immer wieder an den inhaftierten Journalisten Deniz Yücel und andere erinnert wird. Von Eva Quadbeckmehr

Wahlkampf mit Türkei

Ein TV-Duell im Wahlkampf ist kein guter Ort, um die Prinzipien der eigenen Außenpolitik - in dem Fall gegenüber der Türkei - neu festzulegen. Selbstverständlich muss sich die EU angesichts der verheerenden Lage der Demokratie in der Türkei der Frage stellen, ob sie die auf Eis liegenden Beitrittsverhandlungen besser gänzlich abbricht und auch die unterstützenden Zahlungen für einen Beitritt einstellt. Vieles spricht für ein Ende. Der deutsche Bundestagswahlkampf sollte aber nicht der Auslöser einer solchen Entscheidung sein. Von Eva Quadbeckmehr

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