Florian Rinke
Wirtschaftsredakteur

Florian Rinke (frin), Jahrgang 1985, arbeitet im Wirtschaftsressort der Rheinischen Post. Dort kümmert er sich um Digitales und Mobilität.

Der gebürtige Hannoveraner wuchs im Kreis Mettmann auf und studierte in Münster und Bochum Geschichte und Germanistik. Bevor er bei der Rheinischen Post nach seinem Master-Abschluss volontierte, arbeitete er freiberuflich unter anderem für die "Welt" und die "Welt am Sonntag".

Artikel dieses Autors
Düsseldorf

C&A-Eigentümer denken offenbar über Verkauf nach

Die Düsseldorfer Textil-Handelskette C&A steht einem Medienbericht zufolge angeblich kurz vor dem Verkauf. Die Eigentümerfamilie plane, das 1841 gegründete Traditionsunternehmen an Investoren aus China zu verkaufen, berichtete der "Spiegel". Der Deal solle angeblich kurz vor dem Abschluss stehen, hieß es unter Berufung auf Insider. Ein Sprecher der Cofra-Holding aus dem schweizerischen Zug, in der die Eigentümerfamilie Brenninkmeijer ihre Anteile gebündelt hat, wollte die Gerüchte auf Anfrage nicht bestätigen. C&A beschäftigt nach eigenen Angaben rund 35.000 Mitarbeiter und hat rund 1500 Filialen. C&A und andere stationäre Textilhändler leiden unter der zunehmenden Konkurrenz durch den Online-Handel. mehr

Düsseldorf

Renault greift bei E-Transportern an

Der französische Autohersteller Renault will künftig auch bei größeren Elektrotransportern eine führende Rolle spielen. In diesem Jahr soll der Master Z.E. auf den Markt kommen und mit einer Reichweite von 120 Kilometern im realen Fahrbetrieb eine Alternative für den innerstädtischen Lieferverkehr bilden. "Diese Distanz dürfte für den Bedarf ausreichen", sagte Uwe Hochgeschurtz, Deutschland-Chef von Renault, gestern in Düsseldorf. Von Florian Rinkemehr

Berlin

Behörde rät zu zügigen Updates von Computern

Nach Bekanntwerden der schweren Sicherheitslücke bei Computern und Smartphones rät das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, schnell zu handeln. Unternehmen und Privatanwender sollten Sicherheitsupdates sofort einspielen, sobald diese von den Herstellern zur Verfügung gestellt würden. Außerdem sollten nur Apps installiert werden, die aus vertrauenswürdigen Quellen stammen. Hintergrund ist eine erst jetzt bekannt gewordene Sicherheitslücke bei Prozessoren verschiedener Anbieter wie Intel. Diese ermöglicht Kriminellen das Auslesen sensibler Daten, beispielsweise Passwörter und Speicherinhalte. Betroffen sind nicht nur Besitzer von Computern, Tablets und Smartphones, sondern auch große Rechenzentren. Ein Risiko besteht für alle gängigen Betriebssysteme. mehr

Düsseldorf

Silicon Valley: Models für die Weihnachtsfeier

Bislang wurden Frauenquoten überwiegend für Führungspositionen diskutiert - im Silicon Valley gibt es sie offenbar auch für die Weihnachtsfeier. Weil in den Technologie-Unternehmen überwiegend Männer arbeiten, würden die Unternehmen immer häufiger sogenannte "Ambiente-Models" für die Feierlichkeiten buchen, berichtet "Bloomberg Businessweek" und beruft sich auf Gespräche mit verschiedenen Model-Agenturen. Demnach würden die Technologie-Unternehmen zwischen 50 und 200 Dollar pro Stunde und Model bezahlen. Diese würden im Vorfeld von Unternehmen gezielt ausgewählt und eingewiesen. So sollen sie etwa im Vorfeld den Namen von einem Mitarbeitern der Unternehmen lernen, um sich auf den Parties anderen Männern als Kollegin vorstellen zu können. Die Mitarbeiten sollten nämlich nicht merken, dass es sich bei der hübschen Frau um ein bezahltes und speziell engagiertes Model handelt. Um welche Unternehmen es sich handelt, wurde nicht bekannt. mehr

Mönchengladbach

Gardeur wird niederländisch

Gardeur hat einen neuen Besitzer: Die familiengeführte Duijndam Gruppe aus den Niederlanden übernimmt den insolventen Hosenhersteller mit Wirkung zum 1. Dezember, darunter wohl auch das bislang nicht von der Insolvenz betroffene Werk in Tunesien, in dem der Großteil der insgesamt knapp 1500 Mitarbeiter arbeitet. Der Gründer der Gruppe, Steef Duijndam, will den Hosenhersteller nun sanieren und zurück in die Erfolgsspur führen. Kurzfristiges Ziel sei es jedoch, die Lieferprozesse zu stabilisieren. mehr

Düsseldorf

NRW.Bank: 214 Millionen Euro für Start-ups

Die landeseigene NRW.Bank wird in den kommenden Jahren deutlich mehr Geld für Start-ups bereitstellen. Mit insgesamt 214 Millionen Euro sollen junge Unternehmen unterstützt werden. "Wir wollen NRW zum Gründerland Nummer eins machen", betonte NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) bei der Vorstellung der Pläne mit NRW.Bank-Chef Eckhard Forst. Weil diese Mittel durch privates Kapital ergänzt werden, könnte so insgesamt rund eine halbe Milliarde Euro an Wagniskapital mobilisiert werden. mehr

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