Gregor Mayntz

Gregor Mayntz (may-) ist Redakteur in der Parlamentsredaktion der Rheinischen Post.

Gregor Mayntz kommt vom Niederrhein (1960 geboren in Oedt) und verfasste mit 15 seinen ersten Beitrag für die Rheinische Post. Über Stationen in der Kempener Lokalredaktion und der Düsseldorfer Zentralredaktion wechselte er 1997 nach Bonn ins Hauptstadtbüro unserer Zeitung und zog mit Parlament und Regierung 1999 nach Berlin um.

Dem Schulbesuch am Thomaeum in Kempen folgte die Wehrdienstzeit beim Heer und im Verteidigungsministerium sowie das Studium von Politik, Neuerer Geschichte und Verwaltungsrecht in Bonn. Dort wurde er mit einer Dissertation über die Parlamentsberichterstattung promoviert.

Im Ehrenamt ist Mayntz seit 2011 Vorsitzender der Bundespressekonferenz, dem Zusammenschluss von über 900 Hauptstadtkorrespondenten. Dafür hat er sein Hobby Fotografie derzeit auf Eis gelegt.

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Berlin

AfD will Haft für kriminelle Ausländer im Ausland

Mit forcierten Thesen gegen den Islam, den Familiennachzug und Ausländerkriminalität ist die AfD in die letzte Phase des Bundestagswahlkampfes gestartet. Spitzenkandidatin Alice Weidel forderte, Entscheidungen des Europäischen Menschenrechtsgerichtshofes in Deutschland auszusetzen, sofern sie kriminelle Ausländer vor Abschiebungen schützten. Andere Staaten sollten dafür bezahlt werden, in Deutschland verurteilte ausländische Straftäter in Haft zu nehmen. mehr

Rennen um Platz drei

Zehn, neun, acht - was wie ein Countdown bis zum Wahltag klingt, ist die Abfolge der Umfragewerte für die Parteien hinter Union und SPD. Sie liegen so dicht beieinander, dass jeder Chancen hätte, drittstärkste Kraft im Bundestag zu werden. So formulierten auch die Parteitage von Grünen und FDP den klaren Anspruch, das zu schaffen. Die Grünen wagen das Experiment, sich gegen Union und FDP zu positionieren und zugleich Partner der beiden werden zu wollen. Die FDP betont etwas anderes: die Alternative zwischen AfD und FDP. Von Gregor Mayntzmehr

Berlin

Schlag gegen Linksextremisten im Internet

Nach dem Verbot eines Internet-Projekts der linksextremistischen Szene hat die Polizei bei der Durchsuchung mehrerer Objekte in Baden-Württemberg Messer, Schlagstöcke, Rohre, Zwillen und Butterflymesser sichergestellt. Gestern hatte Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) die Plattform "linksunten.indymedia.org" verboten und den Weiterbetrieb als Straftat eingestuft. Das Portal sei die "einflussreichste Internetplattform gewaltbereiter Linksextremisten in Deutschland" gewesen, erläuterte der Minister. mehr

Reformfall Interpol

Deutsche Erdogan-Gegner, wie der Kölner Schriftsteller Dogan Akhanli, haben Grundrechte, die sie in Deutschland und in der EU vor Verfolgung schützen. Sie dürfen sich nicht nur darauf verlassen, am Ende eines rechtsstaatlichen Verfahrens ihre Bewegungsfreiheit zurückzugewinnen. Sie müssen bereits vor staatlicher Repression sicher sein, wenn sie auf falscher Beschuldigung beruht. Vor allem, wenn Ankara vorführen will, wie weit Erdogans Arm in die Rechtsstaaten Europas reicht. Von Gregor Mayntzmehr

Der Anti-Merkel-Protest

Schreien, pfeifen, stören - auch das gehört zum Wahlkampf. Und manchmal provoziert es die Akteure, wie seinerzeit Frank-Walter Steinmeier auf dem Berliner Alexanderplatz, so leidenschaftlich und klar zu werden wie selten. Die massive Störkulisse, die Angela Merkel nun in Sachsen und Thüringen erleben musste, ist inzwischen jedoch nicht mehr bloße Grölerei einiger Hitzköpfe. Die mitgeführten Plakate zeigen, was dahinter steckt: Eine sich hinter der AfD versammelnde Merkel-muss-weg-Bewegung, die in Sachsen und Thüringen bereits jeden fünften Wähler anspricht. Von Gregor Mayntzmehr

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