Jörg Janßen

Jörg Janßen (jj) ist Redakteur in der Düsseldorfer Redaktion der Rheinischen Post.

Der gebürtige Ratinger mit Wurzeln auch in Italien und den Benelux-Staaten absolvierte nach Abitur und Wehrdienst eine Banklehre bei der Stadtsparkasse Düsseldorf. In Bonn schloss er sein Studium der Politischen Wissenschaften, des Öffentlichen Rechts und der Neueren Geschichte mit einer Magisterarbeit über das Grundrecht auf Meinungs- und Pressefreiheit ab. Nach Erfahrungen bei Print-Medien, Nachrichtenagenturen und beim Saarländischen Rundfunk (Radio-Beiträge und Moderationen) volontierte er bei der Rheinischen Post, arbeitete als Redakteur in Duisburg, später als stellvertretender Lokalchef in Langenfeld und Monheim. 2012 kam er in das Team der Düsseldorfer Stadtpost, zu seinen Schwerpunkten zählen die Themen Bildung, Familie, Integration, Soziales und Kirchen.

Jörg Janßen, Jahrgang 1962, ist katholisch, verheiratet, Vater zweier Söhne, spricht unter anderem fließend Italienisch und betreibt mit Leidenschaft Familienforschung.

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Düsseldorf

Ein Haus und ein Navigator für Düsseldorfer Familien

Wer hilft mir, wenn mein Baby schreit? Wo gibt es Schwimmunterricht für Kleinkinder? Und wie komme ich möglichst schnell an mein Elterngeld? - Zwei neue Einrichtungen sollen künftig für schnelle und präzise Antworten sorgen: Ein vorerst dezentrales Familienbüro (i-Punkt-Familie sowie i-Punkt Elterngeld) in der City sowie ein rund um die Uhr aufrufbarer Familien-Navigator im Internet. "Wir wollen stärker von der Familie und ihren Bedürfnissen aus denken und nicht mehr so sehr von formalen Zuständigkeiten ausgehen", sagte Jugenddezernent Burkhard Hintzsche bei der Präsentation der Projekte im Jugendhilfeausschuss. Konkret heißt das: Wer beispielsweise sein Kind nach der Geburt betreuen will, wird im i-Punkt Elterngeld nicht nur informiert. Er kann dort vom kommenden Herbst an auch gleich den Elterngeldantrag stellen, die Mitarbeiter vor Ort helfen ihm. "Wir wollen Familienangebote ausbauen und die Zugänge verbessern", sagte Jugendamtsleiter Johannes Horn. Von Jörg Janssenmehr

Düsseldorf

Impfquote bei Masern geht zurück

Die Quote der nachweislich gegen Masern geimpften Düsseldorfer Kinder im Vorschulalter ist rückläufig. Dagegen steigt der Anteil jener Jungen und Mädchen, die bei ihrer Schuleingangsuntersuchung keinen Impfpass vorlegen können. Das sagte Beigeordneter Andreas Meyer-Falcke gestern im Gesundheitsausschuss auf Anfrage von FDP-Gesundheitsexpertin Christine Rachner. Als komplett geschützt gilt, wer zweimal gegen die Masern geimpft wurde. Waren das bei der Schuleingangsuntersuchung 2014 noch 97 Prozent der Fünf- bis Sechsjährigen, ging der Anteil in 2015 und 2016 auf 95,2 Prozent zurück. Im vergangenen Jahr lag er bei nur noch 93,9 Prozent. Um die Masern auszurotten, fordern Experten eine Quote von mindestens 95 Prozent für alle Kinder ab zwei Jahren. "Ob wir diesen Wert tatsächlich schon unterschritten haben, können wir nicht mit letzter Sicherheit sagen, weil wir nicht wissen, wie viele Kinder ohne Impfbuch den Schutz trotzdem haben", sagte Meyer-Falcke. Tatsächlich steigt der Anteil jener, die ohne Impfdokumente zur Schuleingangsuntersuchung kommen. Im Jahr 2014 waren es 8,4 Prozent der Kinder, 2017 bereits 10,8 Prozent. mehr

Düsseldorf

Theater- Festival startet Ende Mai im Goethe

Ob im FFT, im Jungen Schauspiel oder im Goethe-Gymnasium: An fünf vorsommerlichen Festival-Tagen, vom 30. Mai bis 3. Juni, findet das nordrhein-westfälische Landes-Schülertheater-Festival "Maulhelden" unter dem Motto "Stört Euch!" in Düsseldorf statt. Mit dabei sind das Goethe-Gymnasium und das Görres-Gymnasium sowie drei weitere NRW-Gymnasien. Oberbürgermeister Thomas Geisel sowie die NRW-Landesministerinnen Yvonne Gebauer (Schule) und Isabel Pfeiffer-Poensgen (Kultur) werden das Festival am 30. Mai um 18.30 Uhr im Goethe-Gymnasium eröffnen. mehr

Düsseldorf

Orthodoxe Kirche zeigt neue Reliquie von Apollinaris

Feierlich wird die russisch-orthodoxe Gemeinde Maria Obhut in der Nacht zu morgen ihre Osternacht feiern. Eine Woche nach Katholiken und Protestanten feiern die Christen der Ostkirche in diesem Jahr die Auferstehung Jesu. Erstmals wird der Gemeinde an der Ellerstraße eine im März in Rom übergebene Reliquie des heiligen Apollinaris in einer Prozession präsentiert. Kardinal Kurt Koch, Präsident des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen, hatte Erzpriester Dimitry Sobolevskiy die Reliquie überreicht. "Sie ermöglicht uns, den gemeinsamen Stadtpatron zusammen mit den katholischen Christen würdig zu verehren", sagt Sobolevskiy. mehr

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