Matthias Grass
Redakteur

Matthias Grass ist Redakteur in Kleve. Sein Volontariat begann er 1986 bei der RP, seit 1988 ist er Redakteur in Kleve. Schwerpunkte sind die Politik in Kleve, die Kultur nicht nur rund um die Museen Schloss Moyland und Kurhaus Kleve, die Berichterstattung über die Hochschule Rhein-Waal.

Geboren 1957 in Mönchengladbach, studierte er nach dem Abitur am Cusanus-Gymnasium in Erkelenz, das damals noch schlicht Jungengymnasium hieß, Germanistik und Katholische Theologie, in den Nebenfächern Politologie und Psychologie, in Bonn und - nach dem Grundstudium - in Aachen. Abschluss ist ein Staatsexamen.

Erste journalistische Anfänge bei der Schülerzeitung, dann während des Studiums freier Mitarbeiter bei der Aachener Zeitung und der Rheinischen Post. Seit über 30 Jahren verheiratet, zwei erwachsene Söhne.

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Kleve

"Bibergewässer": BUND ist gegen Wohnen auf dem Wasser

Der BUND Kleve ist gegen eine Verlängerung der Abgrabung in Kellen für das Unternehmen Loock. Die Uferzone sei Bibergewässer mit hervorragendem, geschützten Altholzbestand. Der BUND wendet sich mit dem gleichen Argument des Bibergewässers auch gegen das von den Klever Architekten Hülsmann/Thieme/Minor (HTM) angeregten "Wohnen auf dem Wasser", das auf einer der Abgrabungsflächen errichtet und unter anderem zusammen mit der Hochschule Rhein-Waal erforscht werden soll. Barbara Hendricks hatte das als Forschungs-Projekt angelegte Vorhaben weiland als Bundes-Bauministerin begrüßt, Tagebaurestflächen sinnvoll zu nutzen - vor allem mit Blick auch auf andere Regionen. Karl-Heinz Burmeister vom BUND Kleve argumentiert hingegen, dass es Nullenergiehäuser bereits in Kalkar, in Wesel und Xanten gebe. In Kalkar ist es allerdings ein experimentelles Haus. Burmeister weiter: Bei Schwimmhäusern seien die Niederländer mit ihren Erfahrungen schon voraus. Bevor die Trägerschaft sowie eine Spezifikation des Forschungsauftrages nicht offen liegen würden, fordert Burmeister in der Stellungnahme des BUND sogar eine Veränderungssperre für das Gebiet. "Die Idee ,Wohnen auf dem Wasser' aus euphorischen Klimaschutzzeiten hat sich schon im Ansatz wie so manches Projekt als nicht zielführend erwiesen", glaubt der BUND-Mann. Von Matthias Grassmehr

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