Matthias Grass
Redakteur

Matthias Grass ist Redakteur in Kleve. Sein Volontariat begann er 1986 bei der RP, seit 1988 ist er Redakteur in Kleve. Schwerpunkte sind die Politik in Kleve, die Kultur nicht nur rund um die Museen Schloss Moyland und Kurhaus Kleve, die Berichterstattung über die Hochschule Rhein-Waal.

Geboren 1957 in Mönchengladbach, studierte er nach dem Abitur am Cusanus-Gymnasium in Erkelenz, das damals noch schlicht Jungengymnasium hieß, Germanistik und Katholische Theologie, in den Nebenfächern Politologie und Psychologie, in Bonn und - nach dem Grundstudium - in Aachen. Abschluss ist ein Staatsexamen.

Erste journalistische Anfänge bei der Schülerzeitung, dann während des Studiums freier Mitarbeiter bei der Aachener Zeitung und der Rheinischen Post. Seit über 30 Jahren verheiratet, zwei erwachsene Söhne.

Artikel dieses Autors
Kleve

CDU will noch dieses Jahr Spatenstich für Merkur-Halle

Lange ließ die Klever Stadtverwaltung den größten Sportverein der Kreisstadt im Unklaren darüber, was mit seiner Sporthalle werden wird. "VfL-Merkur Kleve hat uns bestätigt, dass das letzte Gespräch mit der Verwaltung 2016 stattgefunden hat. Das geht so nicht", erklärte gestern Wolfgang Gebing nach einem Treffen mit Vorstandsmitgliedern des Klever Sportvereins. "Bürgermeisterin Sonja Northing hat offenkundig als die zuständige Dezernentin das Thema Sport vernachlässigt und sich wohl nicht um die Sporthalle gekümmert", konstatiert Gebing. Von Matthias Grassmehr

Brüssel

Schlechte Luft: Deutschland bekommt Galgenfrist

Im Streit mit der EU-Kommission um die schlechte Luft in Ballungsgebieten bekommt die Bundesregierung eine letzte Chance. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) wurde für den 30. Januar von EU-Umweltkommissar Karmenu Vella zum Rapport eingeladen. Eigentlich hatte die EU-Kommission bereits Ende 2017 wegen chronischen Überschreitens von EU-Grenzwerten für Stickoxide gegen Deutschland Klage vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg einreichen wollen. Von Markus Grabitzmehr

Kleve

Von großen und kleinen Steinen in Kleve

Seine Kunst darf man anfassen. Man soll sie sogar anfassen, um sie zu erspüren, sagt der in Kalkar lebende Bildhauer Christoph Wilmsen-Wiegmann. Bestes Beispiel: seit Mitte der 1980er Jahre stehen vor dem Portal der Stiftskirche in Kleve seine Basaltsäulen: Wie selbstverständlich im Aufgang von der Hagschen Straße zur Kirche, Grenze und Durchgang zugleich. Es sind leicht gekantete Steine aus Hart-Basalt, grobporig, dunkelgrau bis schwarz, je nach Witterung und Feuchtigkeit schimmern sie auch grün, wo sich Algen angesetzt haben. Die Köpfe der Steine sind poliert. Und das bleiben sie auch. Viele, die die Säulen passieren, streifen im Vorbeigehen mit der Hand über die wie weich polierten Steinköpfe, spüren den glatten, polierten Stein. Es sind aufrecht gestellt Stelen, bearbeitet und doch wie naturbelassen, die sich dort in den vergangenen 30 Jahren wie selbstverständlich ins Stadtbild gefügt haben. Von Matthias Grassmehr

Kontaktieren Sie den Autor

Spam-Schutz: Bitte ziehen Sie die richtige Form in das rechte Feld.