Maximilian Plück

Maximilian Plück (maxi) ist Wirtschaftsredakteur der Rheinischen Post.

Den gebürtigen Münsterländer verschlug es nach Abitur und Zivildienst zum BWL-Studium an die Ostsee (Greifswald). Mit seinem Diplom in der Tasche sammelte er Erfahrungen im Politikbetrieb: zunächst bei einem Bundestagsabgeordneten in Berlin, später bei einem US-Senator in Washington. Sein Ziel, als Journalist tätig zu werden, verlor er dabei jedoch nie aus den Augen und absolvierte nach Stationen bei der dpa, Reuters und der „Financial Times Deutschland“ ein Volontariat bei der Rheinischen Post.

Nach der Ausbildung war er zunächst mehr als vier Jahre in der Politikredaktion tätig, seit Sommer 2014 ist er Wirtschaftsredakteur mit den Schwerpunkten Tarifpolitik, Arbeitsmarkt, Schienenverkehr und Schwerindustrie. Zudem leitet er die Journalistenschule der Rheinische Post Mediengruppe.

Maximilian Plück, Jahrgang 1980, lebt mit seiner Frau und seinem Sohn in Mettmann.

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Gegen Steuerdumping

Nicht alles, was rechtens ist, ist auch richtig. Das gilt insbesondere für die Steuervermeidungspraxis mancher Großkonzerne. Natürlich müssen deren Finanzabteilungen nach Mitteln suchen, um die Steuerlast für das Unternehmen möglichst gering zu halten. Würden sie unnütz Geld zum Fenster hinauswerfen, würden sie sich dem Vorwurf der Untreue aussetzen. Allerdings hat die Kreativität, mit der zahlreiche Weltkonzerne die Steuerregelungen mancher EU-Staaten ausgenutzt haben, schon groteske Züge. Von Maximilian Plückmehr

VWs Aufarbeitung

Die Studie zu den Verstrickungen von Volkswagen mit der Militärdiktatur in Brasilien wirft kein rühmliches Bild auf den Wolfsburger Konzern: Manager, die frohlockten, als das Regime die Gewerkschaften de facto mundtot machte, die kalt akzeptierten, dass politische Gegner gefoltert oder gar getötet wurden, "damit es vorwärts geht". Dazu ein Werksschutz, der mit der Politischen Polizei kooperierte und die eigenen Kollegen bespitzelte. Ein KZ-Kommandant, der unbehelligt in der Instandsetzungsabteilung arbeiten durfte. Dazu noch der Verdacht, den Folterern kostenfreie Fahrzeuge zur Verfügung gestellt zu haben. Von Maximilian Plückmehr

Fehlender Respekt

Man könnte es sich einfach machen und bei der Politik die Schuld dafür suchen, dass bei General Electric und Siemens in der Energiesparte massiv Stellen gestrichen werden. Schließlich hat sie die Energiewende auf den Weg gebracht, die verhindert, das weitere konventionelle Kraftwerke gebaut werden. Und genau so hört sich auch das an, was vonseiten des GE-Managements gestern als Begründung herangezogen wurde. Ein solcher Vorwurf greift aber zu kurz. Schließlich verdient die GE-Energiesparte immer noch gutes Geld. Von Maximilian Plückmehr

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