Maximilian Plück

Maximilian Plück (maxi) ist Wirtschaftsredakteur der Rheinischen Post.

Den gebürtigen Münsterländer verschlug es nach Abitur und Zivildienst zum BWL-Studium an die Ostsee (Greifswald). Mit seinem Diplom in der Tasche sammelte er Erfahrungen im Politikbetrieb: zunächst bei einem Bundestagsabgeordneten in Berlin, später bei einem US-Senator in Washington. Sein Ziel, als Journalist tätig zu werden, verlor er dabei jedoch nie aus den Augen und absolvierte nach Stationen bei der dpa, Reuters und der „Financial Times Deutschland“ ein Volontariat bei der Rheinischen Post.

Nach der Ausbildung war er zunächst mehr als vier Jahre in der Politikredaktion tätig, seit Sommer 2014 ist er Wirtschaftsredakteur mit den Schwerpunkten Tarifpolitik, Arbeitsmarkt, Schienenverkehr und Schwerindustrie. Zudem leitet er die Journalistenschule der Rheinische Post Mediengruppe.

Maximilian Plück, Jahrgang 1980, lebt mit seiner Frau und seinem Sohn in Mettmann.

Artikel dieses Autors

Deal mit hohen Risiken

Hochtief hat sich in die Bieterschlacht um den spanischen Mautbetreiber Abertis eingeschaltet. Diese Strategie birgt viele Risiken. 9,7 Milliarden Euro beträgt der Börsenwert des nahezu schuldenfreien Essener Konzerns. Für die Übernahme der Spanier muss Hochtief 18,6 Milliarden Euro aufbringen. Das geht nur, indem Hochtief neue Aktien zum Nachteil der Altaktionäre auf den Markt wirft und sich zugleich derart hoch verschuldet, dass das Rating ernsthaft in Gefahr gerät. Von Maximilian Plückmehr

Düsseldorf

Bundesagentur startet Pilotprojekt in Düsseldorf

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat in Düsseldorf, Kaiserslautern und Leipzig ein Pilot-Projekt zur "lebenslangen Berufsberatung" gestartet. 140 zusätzliche Mitarbeiter sollen neben der Beratung von Schülern, Studien- und Ausbildungsabbrechern verstärkt auch Angebote für Berufstätige machen. Die Beschäftigten sollen Infos über Weiterbildungsmöglichkeiten erhalten, die ihren Job krisenfester machen sollen. Hintergrund sind die Sorgen vor einem Wegfall von Berufsbildern wegen der Digitalisierung. mehr

IG Metall überzieht

Die Metall-Arbeitgeber befinden sich in einer Zwickmühle. Wirtschaftlich geht es der Branche prächtig. Noch gibt es keinerlei Anzeichen eines konjunkturellen Einbruchs. Entsprechend selbstbewusst kann die IG Metall in die Tarifgespräche für die 2,4 Millionen Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie starten - und tut dies mit ihrer hohen Lohnforderung auch. Zudem wird wohl kein Unternehmer verneinen können, dass es Sinn macht, für die Pflege eines Angehörigen und die Erziehung von Kindern Arbeitszeit zu reduzieren. Auch für die Schonung von besonders belasteten Schichtarbeitern lassen sich gute Argumente finden. Von Maximilian Plückmehr

Essen

Thyssenkrupp besorgt sich frisches Geld nach Tata-Deal

Thyssenkrupp hat mit einer Kapitalerhöhung rund 1,4 Milliarden Euro eingenommen, um so seine Sparprogramme schneller vorantreiben zu können. Das teilte der Vorstand am späten Abend mit. Institutionellen Anlegern wurden knapp 56,6 Millionen Aktien angeboten. Der Preis lag bei 24,30 Euro je Stück, hieß es weiter. Händlern zufolge wurden die Papiere damit am unteren Ende der Spanne veräußert. Der Schlusskurs im Xetra-Handel lag gestern bei 24,70 Euro. mehr

Düsseldorf

IG Metall fordert sechs Prozent mehr Lohn

Der Bezirksleiter der IG Metall NRW, Knut Giesler, hatte es schon angedeutet. Die Gewerkschaftsforderung für die anstehende Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie werde über derjenigen vom letzten Mal liegen, hatte er jüngst im Interview mit unserer Redaktion gesagt. Damals waren die Metaller mit 4,5 bis fünf Prozent gestartet. Gestern ließ die Gewerkschaft dann die Katze aus dem Sack: Um die sechs Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von zwölf Monaten wollen sie den Arbeitgebern in den Mitte November startenden Verhandlungen abringen. Von Maximilian Plückmehr

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