Philipp Holstein
Redakteur der Rheinischen Post

Philipp Holstein (hols) ist Redakteur im Feuilleton der Rheinischen Post.

Philipp Holstein wurde 1972 im niedersächsischen Vechta geboren. Er schloss sein Studium der Germanistik, Politologie und Anglistik in Düsseldorf ab. Der Vater eines Sohnes volontierte bei der Rheinischen Post. Er arbeitete in der Parlamentsredaktion in Berlin und betreut seit 2004 im Feuilleton die Bereiche Populäre Musik und Film.

Philipp Holstein gehört der Jury für den Deutschen Schallplattenpreis an sowie der Jury für die Vergabe des Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendiums in Köln. Er veröffentlichte das Buch "30 – bis hierher und wie weiter" im Rowohlt-Verlag und den Kolumnen-Band "Vatertage. Wie ich lernte, das Chaos zu lieben". 2011 wurde er für seine journalistische Arbeit mit dem Förderpreis Literatur der Landeshauptstadt Düsseldorf ausgezeichnet.

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Düsseldorf

Wie The Verve den Britpop beendeten

Es war das Jahr 1997, und damals galten The Verve als Hoffnung des britischen Pop. Die Konkurrenten von Oasis waren bei der Imitation der Beatles zu Karikaturen ihrer selbst geworden, und Blur drifteten unrettbar ab in die verwinkelten Regionen von Psychedelia. Im September vor 20 Jahren erschien dann "Urban Hymns" von The Verve: eine schwermütige Platte voller Grandezza. Majestätische Melodien, elegante Orchestrierung, große Lässigkeit. Gesungen wurden die Lieder von Richard Ashcroft, einem 26-jährigen Kerl, der charismatisch war, gleichzeitig spirituell und gossengestählt. Man sehe sich noch einmal das berühmte Video zum Hit "Bittersweet Symphony" an: wie er durch die Straße geht, Lederjacke und Schuhe von Clarks. Nichts hält ihn auf, kein Rempler, kein Auto. Von Philipp Holsteinmehr

Köln

Zweimal ausverkauft: Metallica-Festspiele in Köln

Rührende Szene am Rande: Ein Mann hält sein Smartphone Richtung Bühne, weil er filmen will, wie die Band den Song "One" spielt. Das Problem ist aber, dass er während des Filmens kein Bier trinken kann, was in einem Metallica-Konzert natürlich doof ist. Also ernährt ein Freund den Hobby-Filmer mit Bier aus dem Plastikbecher. Nach dem Lied boxt der Versorgte dem Besorgten aus Dankbarkeit gegen den Oberarm. Kumpelromantik. Von Philipp Holsteinmehr

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