Ein Kamin sorgt für behagliche Wärme: Einen Kamin richtig befeuern spart Heizkosten
zuletzt aktualisiert: 20.01.2012 - 10:01Düsseldorf (RPO). Nichts ist gemütlicher als ein behagliches Holzfeuer. Um eine optimale Wirkung zu erzielen, sollte man aber wissen, wie ein Kamin sich richtig befeuern lässt.
Eine generelle Aussage, wie sich ein Kamin richtig befeuern lässt, ist leider nicht möglich, da sich die Wahl der Brennstoffe maßgeblich auch nach der Bauart des Ofens oder der Brennkammer richtet. Allgemein kann man allerdings davon ausgehen, dass sich Brennholz und Pellets nahezu für alle Modelle eignen. Lediglich mit Briketts oder Steinkohle sollte man vorsichtig sein, da diese extrem heiß werden und somit beispielsweise die Beschaffenheit des Kamins aus Gusseisen bestehen sollte. Holzbriketts, die es im Handel speziell für Kaminöfen gibt, sind allerdings davon ausgenommen.
Tipps zum Anzünden des Kamins
Um einen Kamin richtig befeuern zu können, muss man zunächst vor dem Anzünden überprüfen, ob sowohl für ausreichend Abluft als auch für Zuluft gesorgt ist. Bei den meisten Kaminen oder Öfen gibt es entsprechende Regler oder Abluftklappen. Als Faustregel kann man davon ausgehen, dass umso mehr Zuluft die Brennkammer bekommt, desto schneller brennt auch das Brenngut ab. Daher sollte man beim Anfeuern möglichst weit öffnen, damit schnell eine hohe Temperatur erzielt wird. Ist die gewünschte Wärme erreicht, kann diese problemlos zum Gluterhalt herunter geregelt werden.
Von Anzündholz und Buchenscheiten
Die einfachste Methode den Kamin in Gang zu bringen, ist die Verwendung von sogenannten Kaminanzündern in Verbindung mit Anzündholz. Als Kaminanzünder hält der Handel sowohl ökologische Präparate aus Holzspänen und Harz als auch chemische Produkte bereit. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass sie der EU-Norm für Anzündhilfen entsprechen. So kann man ausschließen, dass sich eventuell gesundheitsschädliche Dämpfe beim Abbrennen entwicklen. Diese legt man auf möglichst trockenes, klein gespaltenes Holz. Nach ein paar Minuten können dann Scheite aus Buche, Birke oder anderem Holz nachgelegt werden.
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