Die sibirische Kälte macht im Zoo Wuppertal nur wenigern Tieren zu schaffen - vor allem die wenigen Besucher frieren. Für Eisbär Lars dürfte es gerne noch kälter sein.
Dem Papa vom berühmte Eisbären Knut fehlen derzeit nur Vilma und Sohn Anori, die noch in der Bruthöhle leben.
Dafür kann Lars regelmäßig schwimmen gehen - das Wasser ist wärmer als die Luft.
In ihrer Voliere sitzen zwei Aras - sie können aber durchaus raus und sich sonnen.
So wie die Steinböcke, denen die Kälte auf ihrem Kletterfelsen nichts anhaben kann.
Etwas nachgeholfen wird bei den Erdmännchen, die sich unter einem Heizstrahler wärmen können.
Der Wachmann hat keine Zeit zum Fressen und verliert Gewicht.
Die Watussi-Rinder kennen Kälte auch aus Afrika...
genau wie ihre Mitbewohner.
Die Seelöwen sorgen selber dafür, dass ihr Becken ständig in Bewegung ist und nicht einfriert.
Anders sieht es bei den Tigern aus, die Pumpe kommt nicht gegen das Eis an und die Bewohner mussten umziehen.
In einem anderen Gehege leben die Stiefschwestern Tschuna und Daseep, beide wurden zusammen per Hand aufgezogen. Nächste Woche werden sie in den Zoo im englischen Dudley verlegt.
Die Mishmi-Takine aus Zentral-Asien zeigen sich unbeeindruckt von den Temperaturen.
Der Reiher stochert im Eis.
Die kanadischen Wölfe könnten sich gut im Schnee verstecken.
Hier warten sie auf den Pfleger, der das Mittagessen bringt.
Hedwig? Bei Zauber-Lehrling Harry Potter ist eine Schnee-Eule für die Post zuständig.
Achtung, hier geht es ins Elefantenhaus.
Die neun Dickhäuter müssen zur Reinigung des großen Geheges in kleineren warten. Jeder Elefant produziert am Tag Hundert Kilogramm Kot...
Doch dann können die Elefanten wieder ins Außengehege. Ihre großen Ohren sind in der Kälte das Problem, es drohen Erfrierungen.
Übermütig gibt es erstmal eine Sanddusche.
Rudolph? Keine rote Nase und kein Schlitten in Sicht.
Das müssen entfernte Verwandte vom rotnasigen Rudolph sein, die hier faul auf der Haut liegen.
Energiesparen ist auch das Motto der Löwendame...
...und der Kodiakbären, die wie große braune Felsen aussehen.
Davidshirsche aus China warten auf die Fütterung.
und der Leopard bleiben lieber im Haus für die Großkatzen - die Klappe nach draußen ist jedoch geöffnet.
Die Pinguine fehlen derzeit. nach dem Schwimmen friert das Wasser auf ihren Füßen und Köpfen.
Ein Reiher wartet vergeblich auf die Fütterung.
Die Affen vergnügen sich in ihrem Haus - Decken gibt es für sie nicht nur bei Frost, sondern einfach so zum Kuscheln.
Eine trächtige Antilopendame, die sich das Gehege auch mit Zebras teilt.
Das gemeinsame Gehege ist nur durch einen Graben gesichert, da sich die Tiere dort sicher fühlen und keine Fluchtgefahr besteht.
Im Zoo kann man sich nicht erinnern, dass der große Teich am Eingang schon einmal so weit zugefroren war. Die Enten sitzen das locker aus. Nur ihre tropischen Verwandten wurden ins Warme gebracht.