kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Hückeswagen: Aufbau in Posthäuschen

VON STEPHAN BÜLLESBACH - zuletzt aktualisiert: 19.08.2011

Hückeswagen (RP). Das neue Heim von Holger Lubomierski und seiner Mutter in Posthäuschen, die Ende 2009 ihr altes Haus durch ein Feuer verloren, ist bald fertig. Der Rohbau steht inzwischen. Doch erneut hatte der 49-Jährige mit Problemen zu kämpfen.

Holger Lubomierski (r.) ist glücklich, dass endlich der Rohbau steht. Vor allem sein Architekt Rolf Reichling (auf der Leiter) hat sich stark dafür gemacht, dass das Haus in Posthäuschen in diesen Maßen gebaut werden kann.  Foto:  Dörner
Holger Lubomierski (r.) ist glücklich, dass endlich der Rohbau steht. Vor allem sein Architekt Rolf Reichling (auf der Leiter) hat sich stark dafür gemacht, dass das Haus in Posthäuschen in diesen Maßen gebaut werden kann. Foto: Dörner

Seit gut eineinhalb Jahren ist Holger Lubomierski Dauercamper. Der kaufmännische Angestellte in der Remscheider Serviceniederlassung der MAN Truck & Bus Deutschland GmbH lebt seit März 2010 in einem Wohnwagen auf seinem Grundstück, nachdem er zuvor mehrere Monate bei Nachbarn wohnen konnte.

Spätestens im November werden er und seine 76 Jahre alte Mutter, die derzeit noch bei Bekannten in der Stadt lebt, voraussichtlich aber wieder ihr eigenes Dach über dem Kopf haben. "Für die zweite November-Woche ist die Schlüsselübergabe vorgesehen", sagt Lubomierski.

Nichts mehr erinnert an die Schreckensnacht vom 19. Oktober 2009. Damals, gegen 4 Uhr, stand das Mitte des 19. Jahrhunderts gebaute Fachwerkhaus Posthäuschen 11 lichterloh in Flammen. Holger Lubomierski konnte gerade noch sich und seine gehbehinderte Mutter retten. Das alte Haus und zwei seiner Katzen jedoch nicht. Das Gebäude ist inzwischen abgerissen.

Info

Im Clinch mit dem Kreis

Der eingeschossige Bungalow war auf 138 Quadratmetern konzipiert worden, das Kreisbauamt wollte aber nur 110 Quadratmeter genehmigen. Die Mitarbeiter glaubten nicht, dass im Obergeschoss des Anbaus, in dem früher einmal eine Werkstatt eingerichtet war, zuletzt die Wohnung der Mutter lag. Mehr als die Grundfläche des alten Hauses wollte die Behörde nicht für den Neubau genehmigen.

Mitte Juli 2010 die Wende: In einem weiteren Gespräch mit dem Baudezernenten erhielt der Architekt die mündliche Zusage für den Bauantrag, der Ende Juli genehmigt wurde – für ein Haus auf 143 Quadratmetern. Nur die Dachschräge musste geändert werden.

Es folgte eine langwierige und zähe Auseinandersetzung mit dem Kreisbauamt, ob der Hückeswagener den neuen Bungalow in der Größe bauen konnte, wie er und Architekt Rolf Reichling es geplant hatten. Erst im Juli 2010 kam die Zusage aus der Gummersbacher Behörde (s. Info).

Eigentlich hätten jetzt Mutter und Sohn Lubomierski die Koffer für den Einzug ins neue Heim gepackt haben können, doch im Frühjahr gab's erneut Probleme: Nachdem der Keller Mitte April fertig gestellt war, sollte ein Subunternehmen mit dem Rohbau beginnen. "Die Kellerdecke war drauf, da kam die Firma nicht wieder", erzählt Reichling. Offenbar hatte sie Zahlungsschwierigkeiten. Bis die Deutsche Haus AG, die das Haus der Lubomierskis bauen lässt, ein neues Subunternehmen für den Rohbau fand und das die Arbeit dann aufnehmen konnte, vergingen weitere zehn Wochen.

Von dem neuen Unternehmen ist der zukünftige Hausherr begeistert: "Innerhalb von drei Tagen hatten die Arbeiter das komplette Geschoss des Bungalows hochgezogen", berichtet Lubomierski. Der Dachstuhl ist mittlerweile auch schon drauf, die Dachpfannen sind verlegt, Fenster und Türen eingebaut. "Jetzt geht's mit dem Innenausbau los", sagt der Architekt. In wenigen Wochen sollen die elektrischen Leitungen verlegt, die Heizung eingebaut und angeschlossen sowie die Innen- und Außenwände verputzt sein. Dann kann der Estrich verlegt werden.

Wenn die Arbeiten weiter so gut laufen wie zum Schluss, könnten Lubomierski und seine Mutter vielleicht sogar schon Ende Oktober einziehen. "Sie freut sich riesig darauf", erzählt der 49-Jährige. Vor kurzem hatte er die Mutter zur Baustelle gefahren. "Sie war erstaunt und ist sehr von dem Bungalow angetan", sagt Lubomierski. "Sie hatte ja keine Vorstellungen davon."

Quelle: RP/rl
)

Die Bergische Morgenpost lohnt sich Tag für Tag - jetzt testen.

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Diebe packen 17 teure Räder ein

Düsseldorf

Diebe packen 17 teure Räder ein

Sie hätten die hochwertigen Trekking-Bikes für 50 Euro auf dem Trödel erworben, beteuern die Verdächtigen. Deshalb ermittelt die Polizei nic ... mehr 

Der Plan für die Umweltzone

Mönchengladbach

Der Plan für die Umweltzone

Ab 1. Januar 2013 soll in Gladbach die Umweltzone in Kraft treten. Dann dürfen in den gesamten Innenstadtbereich nur Fahrzeuge mit gelber od ... mehr 

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

Video

Niedliche Freunde: Küken kuschelt mit Katze

Diese Katze ist entweder besonders schlafrunken oder einfach der beste Freund vom keinen Küken. Denn als dieses nach ihr pickt, kuschelt sie ... mehr 

AUS DER NACHBARSCHAFT
Meistgelesen

Damals stieg die Fortuna ab

Düsseldorf verlor schon einmal vor dem Bundesgericht

Heute entscheidet das Bundesgericht des DFB in Frankfurt über den Einspruch von Hertha BSC Berlin gegen die Wertung des Relegations-Rückspiels bei Fortuna Düsseldorf (2:2). Schon einmal verlor die Fortuna vor dem Bundesgericht. Von Friedhelm Körner  mehr

 

Polnische Hooligans drohen vor der EM

"Wir jagen die Deutschen aus unserem Land"

 
 

Von 10 Cent auf 1,95 Euro

Gema erhöht Speicher-Abgabe deutlich

 

Rocker Frank Hanebuth festgenommen

GSG-9-Einsatz überrascht Hells-Angels-Chef

Meistkommentiert

Bundestag beschließt Gesetzesreform

Organspende: Jeder Deutsche soll sich entscheiden

Es ist ein schwieriges, ein schmerzhaftes Thema mit dem sich der Bundestag an diesem Freitag auseinandersetzt: Jeder Deutsche soll sich künftig mit der Frage der Organspende beschäftigen – und sich Gedanken über seinen Tod machen. Für die ... mehr

 

Deutschlandtrend-Umfrage

Rot-Grün liegt vor Schwarz-Gelb

 
 
 

Neuer Termin Mitte Juni in Moskau

Harte Fronten bei Atomgesprächen mit Iran

mehr nachrichten aus hückeswagen

Hückeswagen

Schommer macht das Rennen

Der Investor für den Neubaukomplex auf dem ehemaligen Raiffeisengelände heißt Martin Schommer. Sein Nutzungskonzept und die Pläne seines Architekten Timo Hilverkus überzeugten quer durch die Parteien. VON Brigitte Neuschäfer  mehr

 

Hückeswagen

Bahnhofstraße: Es soll ruhiger werden – bald

Die Bahnhofstraße soll, ähnlich wie die Islandstraße, schon in Kürze zu einem "verkehrsberuhigten Geschäftsbereich" werden. Das entschied der Planungsausschuss gestern Abend nach längerer Diskussion bei nur einer Gegenstimme von Frank Moritz (CDU). ... mehr

 
 
 
 
Sommerbob-EM 2012 in Hückeswagen
Sommerbob-EM 2012 in Hückeswagen
Hier sehen Sie die Bilder. mehr 
 
Sommerbob-EM 2012 in Hückeswagen
Sommerbob-EM 2012 in Hückeswagen
Hier sehen Sie die Bilder.
mehr 
Radrennen "Rund um Köln" in Hückeswagen
Radrennen "Rund um Köln" in Hückeswagen
Das Radrennen "Rund um Köln" startete in ..
mehr 
Galasitzung der Kolpingsfamilie
Galasitzung der Kolpingsfamilie
Seit präzise 80 Jahren ist die Kolpingsfamilie für den Sitzungskarneva ..
mehr 
Rosenmontagszug "Rä-Te-Ma-Teng" in Hückeswagen
Rosenmontagszug "Rä-Te-Ma-Teng" in Hückeswagen
Klein, aber fein: Der Kinder-Rosenmontagszug "Rä-Te-Ma-Teng" in Hückes ..
mehr 
 
Familienanzeigen