Hückeswagen: Eine Stadt steht kopf
VON BRIGITTE NEUSCHÄFER - zuletzt aktualisiert: 10.04.2008Hückeswagen (RPO). Der „Hückeswagener Treff“ wird um eine Woche verlegt – auf das Wochenende im Mai, an dem auch WDR 2 mit großem Programm nach Hückeswagen kommt und im Brunsbachtal überdies das VW-Käfer-Treffen läuft.
Jede der drei Großveranstaltungen ist ein Publikumsmagnet – im Dreierpack wird daraus am 24. Mai ein Mega-Event, wie es Hückeswagen noch nicht gesehen hat und so schnell auch nicht wieder sehen wird. Gestern gab’s im Rathaus die erste Zusammenkunft aller an der Organisation Beteiligten. Federführend wird dabei das Stadtmarketing mit seinem Geschäftsführer Markus Beeh sein. Zum Lenkungsteam gehören neben ihm Bürgermeister Uwe Ufer und seine Sekretärin Monika Winter. Mario Richtsfeld vom Stadtmarketing kümmert sich um die (Neu-)Organisation des „Hückeswagener Treff“.
Warum die Bündelung der Großveranstaltungen? Ufer: „Zwischen dem ,Treff’ und dem Tag mit dem WDR hätte nur eine Woche gelegen. Ich glaube nicht, dass wir das Volk an zwei Wochenenden hintereinander hätten mobilisieren können. Das wäre zu Lasten des Treffs gegangen.“
Der muss nun komplett neu geplant werden, denn: Der Etapler Platz steht nicht zur Verfügung. Dort wird ein großes Festzelt für 1500 Leute aufgebaut; schon am Freitagabend, 23. Mai, wird es darin ein großes Konzert mit der Gruppe „Hörsturz“ geben. Die Stände zum „Hückeswagener Treff“ werden deshalb auf dem Wilhelmplatz, im Island, an der Marktstraße und am Schloss aufgebaut – „quasi auf der Altstadtfest-Meile“, wie Mario Richtsfeld sagt. Das ursprünglich geplante professionelle Bühnen-Programm wird auf einen späteren Termin verschoben, um keine Konkurrenz zum WDR 2-Programm aufzubauen. Noch eine wesentliche Änderung zu den Vorjahren: Die Bahnhofstraße wird in diesem Jahr zum „Treff“ nicht gesperrt.
Massenandrang wird am 24. Mai schon ab nachmittags auf dem Klingelnberg-Parkplatz herrschen: Dort wird die große Bühne aufgebaut, auf der am Abend BAP ein Live-Konzert gibt. Platz ist für rund 15 000 Menschen – und mit so vielen wird auch gerechnet, denn es haben sich Gruppen aus ganz NRW angekündigt. Beeh: „Hückeswagener sollten frühzeitig kommen, denn eine Platzreservierung ist nicht möglich. Wenn der Platz dicht ist, dann ist er auch wirklich dicht.“ Das gilt ebenso für alle anderen Veranstaltungsorte an diesem Tag. Der Eintritt ist übrigens überall frei.
Wie viele Menschen insgesamt kommen werden, hängt auch vom Wetter ab. Ist es trocken, rechnet Markus Beeh mit rund 50 000 Besuchern – ungefähr drei Mal so viel, wie Hückeswagen Einwohner hat. Die Hotelzimmer in der Stadt und auch in der näheren Umgebung sind schon lange ausgebucht. Arbeitskreise, die sich um die Vorbereitung kümmern, sind gestern eingerichtet worden.
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