Hückeswagen: Europawahl: Briefwahl ist ab sofort möglich
zuletzt aktualisiert: 06.05.2009Hückeswagen (RPO). Die Plakate an den Laternen sowie große Stellwände an Kreuzungen machen deutlich: Am 7. Juni wird das Europaparlament gewählt. Der Kreiswahlleiter, Kreisdirektor Jochen Hagt, teilte jetzt mit, dass ab sofort die Briefwahl beantragt werden kann. Ursula Thiel vom Wahlamt der Stadt Hückeswagen bittet allerdings die ganz Schnellen noch um ein wenig Geduld. "Es wäre schön, wenn sie warten würden, bis die Wahlkarte eingetroffen ist", erklärte sie gestern auf BM-Anfrage. Sämtliche Wahlkarten sollten die Wahlberechtigten bis spätestens Mitte kommender Woche in ihren Briefkästen vorfinden, versicherte sie.
Wer Briefwahl beantragen will, muss dafür den Antrag auf der Rückseite der Wahlkarte ausfüllen, unterschreiben und entweder ans Wahlamt abschicken oder dort abgeben. Wer will, kann direkt im Raum 1.09 des Bürgerbüros seine Stimme abgeben. Die Unterlagen werden aber auch nach Hause oder an die Urlaubsadresse gesandt. Der rote Briefumschlag, in den die Briefwahlunterlagen nach der Stimmabgabe gesteckt werden müssen, werden im Bereich der Deutschen Post AG kostenfrei befördert; aus dem Ausland verschickte Briefe müssen allerdings frankiert werden.
Bis Freitag, 5. Juni, 18 Uhr, kann die Briefwahl bei Ursula Thiel im Wahlamt beantragt werden. Danach sind nur noch Ausnahmen möglich, wenn jemand plötzlich erkrankt ist und deshalb nicht zu seinem Wahllokal kommen kann. Dann ist die Briefwahl auch noch bis zum Wahltag, 7. Juni, erlaubt. Allerdings muss der Antragsteller eine Vollmacht des Wahlberechtigten dabei haben. "Bis 18 Uhr können die Umschläge dann noch im Bürgerbüro abgegeben werden", versicherte Ursula Thiel.
Die neuesten Nachrichten und Berichte aus Politik, Wirtschaft, Panorama, Sport,
Kultur, Gesellschaft, Wissenschaft, Multimedia, Auto,
Reise und Beruf - im Archiv auch gratis recherchierbar. Dazu die besten Bilder,
Live-Ticker, Kolumnen und Hintergrundberichte.


