Hückeswagen: Gut behütet viel lernen
VON MAREN PANITZ - zuletzt aktualisiert: 30.11.2009Hückeswagen (RPO). Viele Informationen und dazu einen abwechslungsreich gestalteten Basar: Beides hatte die Städtische Realschule ihren Besuchern am Samstag zu bieten. Sie präsentierte sich und ihr Angebot von der besten Seite.
Anmelden im Februar
Anmeldefristen für zukünftige Schüler und Schülerinnen im Jahr 2010: Freitag, 5. Februar, bis Donnerstag, 11. Februar , jeweils 8 bis 13 Uhr; Mittwoch, 10. Februar, außerdem auch 15 bis 18 Uhr im Schulsekretariat
Weitere Informationen über die Realschule finden Interessierte auf der Internetseite: www.realschule-hueckeswagen.de
Die Kinder und Jugendlichen an der Hückeswagener Realschule sind mit ihrer Schule zufrieden. So auch Laura Messink aus der 9 a. Sie erzählte am Samstag: "In den unteren Klassen heißt es immer, dass das spielerische Lernen und der Spaß an der Schule in der Oberstufe ein Ende haben. Das ist bei uns aber ganz anders. Ich habe im Laufe der Schuljahre gar nicht gemerkt, dass ich immer weiter gekommen bin. Die Lehrer bemühen sich auch jetzt noch, den Unterricht interessant und mit Spaß für die Schüler zu gestalten." Schüler Dean Robin Paes aus der 6 b fasste seinen Eindruck von der Realschule so zusammen: "Die Lehrer an unserer Schule sind zwar recht streng, aber auch sehr nett und fair. Solange man nicht zu viel Blödsinn anstellt, kann man sich mit den Lehrern gut verstehen."
In einer Schulpräsentation vor Beginn des Weihnachtsbasars informierten am Samstag Schulleiterin Christiane Klur und Konrektor Thorsten Schmalt Grundschuleltern und Viertklässler über die Unterrichtsstrukturen, Lehr- und Fördermethoden, Musikerziehung und Differenzierungsfächer in der Mittel- und Oberstufe. Christiane Klur betonte: "Wir sind für die Kinder verantwortlich, die wir aufgrund ihrer Schulempfehlung an unserer Realschule aufnehmen. Es ist unsere Aufgabe, die neuen Schüler in der Eingangsphase in jeder Hinsicht zu fördern und zu unterstützen. Wir lassen unsere Kinder nicht im Regen stehen."
Deshalb werden die fünfte und sechste Klasse als Orientierungseinheit bewertet, bevor die Schüler in die Mittelstufe kommen. "Bei uns werden die Kinder in einem behüteten Lernumfeld zu einem hoch anerkannten Schulabschluss geführt", erklärte die Schulleiterin.
Die Realschule hat neue Lehr- und Lernmethoden zur individuellen Förderung der Kinder eingeführt. Christiane Klur: "Im Selbstlernzentrum unserer Schule werden schwache und starke Schüler zum gemeinsamen Lernen zusammengebracht. Die leistungsstarken Schüler werden in ihren persönlichen Neigungen gefördert, und die schwächeren Kinder haben die Gelegenheit, mit deren Hilfe fehlenden Schulstoff aufzuarbeiten."
Die musikalische Erziehung spielt an der Städtischen Realschule eine herausragende Rolle: "Jedes Kind darf ab Schuleintritt ein Instrument erlernen. Der Unterricht an der Schule ist mit 20 Euro pro Monat günstiger als an der Musikschule. Die Instrumente werden von der Schule zur Verfügung gestellt", informierte Konrektor Thorsten Schmalt und ergänzte: "Die Eltern sollten ihre Kinder darauf hinweisen, dass in jedem guten Mathematiker auch oft ein sehr guter Musiker stecken kann."
Zum Informationstag gab es auch einen großen Weihnachtsbasar, vorbereitet und wesentlich gestaltet von den Schülern.
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