Hückeswagen: Neue Perspektiven für die Innenstadt
VON BRIGITTE NEUSCHÄFER - zuletzt aktualisiert: 23.02.2012Hückeswagen (RP). Wer Interesse daran hat, wie sich die Innenstadt in den nächsten Jahren entwickelt, sollte sich einen Termin vormerken: Montag, 5. März, ab 17 Uhr. Dann kommt der Fachausschuss für Stadt- und Verkehrsplanung zu seiner ersten Sitzung in diesem Jahr im Schloss zusammen. Gleich zu Beginn geht es um die Bahnhofstraße und im Anschluss daran um den Etapler Platz.
Seit längerem wird auch in den kommunalpolitischen Gremien darüber diskutiert, wie die Bahnhofstraße in Zukunft aussehen soll. Das übergeordnete Ziel ist es, dort zu einer Verkehrsberuhigung zu kommen, damit das neue Stadtzentrum und die Altstadt zusammenwachsen können. Das scheint nur möglich, wenn die Bahnhofstraße nicht mehr länger zu den am stärksten befahrenen Straßenzügen in Hückeswagen gehört, also auch nicht mehr Teil der extrem stark befahrenen Bundesstraße 237 ist.
Das von der Stadt beauftragte Ingenieurbüro Brilon Bondzio Weiser wird nun im Fachausschuss die Ergebnisse seiner verkehrstechnischen Berechnungen vorstellen. Deren Grundlage sind fünf Varian-ten zur künftigen Verkehrsführung auf der Bahnhofstraße. Noch vor der Ausschuss-Sitzung wird es am kommenden Dienstag, 28. Februar, eine öffentliche Veranstaltung im Forum mit dem Ingenieurbüro geben. Auch dort werden schon die ermittelten Zahlen und ihre Beurteilung aus Sicht der Ingenieure präsentiert und diskutiert, Diese Veranstaltung beginnt um 19 Uhr.
Die Pläne für die Bahnhofstraße werden nach derzeitigem Stand der Dinge erst umgesetzt werden können, wenn die äußere Ortsumgehung gebaut ist – also erst in Jahren. Anders sieht die Situation am Etapler Platz aus.
Die alten Bahnschuppen, in denen bis zum Ende des Vorjahres der Raiffeisenmarkt angesiedelt war, werden derzeit abgerissen. Interessierte Investoren werden nun im Planungsausschuss erläutern, wie sie sich eine neue Bebauung an dieser Stelle, die prägend für den Etapler Platz ist, vorstellen. Es ist die erste öffentliche Präsentation der Pläne unterschiedlicher Investoren.
Der Ausschuss muss sich entscheiden, welchen Plan und welchen Investor er favorisiert. Mit dem wird die stadteigene Hückeswagener Entwicklungsgesellschaft (HEG) dann weitere Gespräch führen. Außerdem wird es im Ausschuss darum gehen, wie der Platz selbst städtebaulich so verändert werden kann, dass er mit dem Neubau-Komplex ein harmonisch wirkendes Ensemble bildet.
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