Hückeswagen: Photovoltaik für Schulen und Sporthallen
zuletzt aktualisiert: 21.11.2009Hückeswagen (RPO). Die Realschule, die Gemeinschafts-Grundschule an der Kölner Straße und die Grundschule in Wiehagen werden mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet – noch in den nächsten Wochen. Spätestens zum Jahresende soll aus ihnen Strom ins Netz eingespeist werden. Der Termin ist wichtig, denn: Ab 1. Januar gibt's acht Prozent weniger Geld für den Strom aus Sonnenenergie als bisher; der bislang geltende Preis wird aber noch für die nächsten 20 Jahre garantiert, sofern die Anlagen bis zum Jahresende betriebsbereit sind.
Die Sanierung der Dächer von Realschule und Grundschule Kölner Straße vor Installation der Photovoltaik-Anlagen ging auf Kosten des örtlichen Energieversorgers BEW. Bei der Grundschule in Wiehagen, die erst vor zehn Jahren gebaut wurde, war noch keine Sanierung notwendig. Auch die neuen Anlagen selbst bezahlt die BEW.
Der Energieversorger profitiere von dem Deal genauso wie die Stadt, die im Übrigen Anteile an der BEW hält, unterstrich Bürgermeister Uwe Ufer jetzt im Bauausschuss. Die Stadt habe quasi gratis neue Schuldächer bekommen, und die BEW kassiert das Geld für den in den nächsten Jahren darauf gewonnenen und ins Netz eingespeisten Solarstrom.
Für Hauptschule, Erich Kästner Schule (EKS) und Katholische Grundschule (KGS) kam eine solche Lösung nicht infrage: Flachdächer wie die auf der Hauptschule sind ungeeignet; bei EKS und KGS stimmt die Ausrichtung der Dachflächen nicht für eine optimale und sich rechnende Nutzung der Photovoltaik.
Im Übrigen profitiert nicht nur die Stadt von der Kooperation mit der BEW in Sachen Solarenergie: Auch die Dächer der TBH-Halle an der Schnabelsmühle und der ATV-Halle auf dem Fürstenberg werden mit Photo-Voltaik ausgestattet, die die BEW bezahlt – ebenso wie die zuvor notwendige Sanierung der in die Jahre gekommenen Dächer. In diesem Fall sind die Sportvereine, in deren Eigentum die Hallen stehen, die Nutznießer.
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