Hückeswagen: Weg frei für die Touristen
VON NORBERT BANGERT - zuletzt aktualisiert: 14.05.2007Hückeswagen (RPO). Hückeswagen hat seit Samstag eine Attraktion mehr zu bieten: Den Altstadt-Rundgang durch die Schloss-Stadt. Möglich machte diesen das Stadtmarketing, das bei Sponsoren knapp 15 000 Euro einsammelte.
„Ich bin stolz!“ Fredi Roß, der Leiter der Stadtmarketing-Arbeitsgruppe „Altstadt-Rundgang“, war sichtlich zufrieden. Sogar der Regen machte am Samstag eine kurze Pause, als kurz am Wilhelmsplatz vor etwa 50 Gästen der neue „Altstadt-Rundweg“ feierlich eröffnet wurde. In Anwesenheit von Bürgermeister Uwe Ufer, den Vertretern des Stadtmarketings, den Sponsoren und einigen interessierten Passanten übergab Fredi Roß dann die neue Attraktion der Öffentlichkeit.
Bereits am Samstag, als die Informationstafeln vom städtischen Bauhof schon komplett installiert waren, merkte ein sich umschauender Passant am Brunnen an: „Irgendetwas ist anders hier!“ Und dann fiel sein Blick auf die neue Übersichtstafel mit dem Stadtplan und den Erläuterungen zur Stadtgeschichte. In einem seitlich angebrachten Kasten lagen außerdem Faltblätter mit weiteren touristischen Informationen im Außenbereich bereit.
Keine Kosten für die Stadt
18 Stationen umfasst der Alstadtrundweg inklusive des Außenbereichs. Aber es konnte aus Kostengründen nicht an jeder Station ein Hinweisschild aufgestellt werden. Die Übersichtstafel am Wilhelmplatz wurde durch sechs weitere Stelen ergänzt. Bürgermeister Uwe Ufer war mit dem Resultat jedenfalls mehr als zufrieden. „Es macht mich stolz, dass wir nun zwei Ziele erreicht haben. Wir haben erstens interessante Punkte unserer wunderschönen Altstadt für Touristen ausgeschildert, und zweitens entstanden für die Stadt keine Kosten, da alles von privaten Sponsoren finanziert wurde.“ Knapp 15 000 Euro sammelten die Aktiven des Stadtmarketings vor allem bei Unternehmen und investierten sie in das Hückeswagener Tourismusprojekt. Auch beeindruckte den Bürgermeister die Qualität der Informationen sowie die professionelle Art der Präsentation. Wichtigster Sponsor war ohne Zweifel die Sparkasse Radevormwald-Hückeswagen. Der Vorsitzende der Kulturstiftung der Sparkasse betonte daher auch: „Das hier ist eine schöne Maßnahme, die für die Historie der Stadt von Bedeutung sein wird. Die Sparkasse hat mit ihrem gesellschaftlichen Engagement in Form der Kulturstiftung mit einem erheblichen Teil dazu beigetragen.“
Nach einem Zwischenstopp in der Johanniskirche endete der Rundgang mit einem Empfang im Heimatmuseum bei einem Glas Sekt und einer Bergischen Spezialität, den Ballebäuschen. Dort machte Bürgermeister Uwe Ufer nochmals deutlich, dass das Stadtmarketing beim „Status Quo“ nicht verharren will. „Das ist erst der Anfang, wir müssen weiter arbeiten. Vor allem bei den gastronomischen Angeboten müssen wir nachlegen“, betonte Ufer.
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