Hückeswagen: Zum Jubiläum lauter gute Töne
zuletzt aktualisiert: 19.11.2007Hückeswagen (RPO). 125 Jahre Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt – da gehört ein kleiner Festakt zum guten Ton. Anscheinend auch für die Hückeswagener Katholiken, denn der große Saal des Kolpinghauses gestern Mittag nach der Festmesse in der Pfarrkirche war voll.
Guter Rat vom Dechant
Grüße des Dechanats Wipperfürth überbrachte Pfarrer Stephan Pörtner aus Lindlar. Der Dechant verglich die katholische Pfarrkirche augenzwinkernd mit dem Kölner Dom: „Der ist ja erst 1880, als gerade einmal zwei Jahre vorher, vollendet worden.“ Außerdem sei der Pfarrverband Radevormwald-Hückeswagen dem Erzbistum und seinen Würdenträgern ein besonderes Anliegen, da er aus zwei Kommunen und somit aus einem besonders großem Gebiet bestehen würde. „Alles das bedeutet aber nicht, dass Sie Ihre Identität und Geschichte aufgeben sollen“, gab Pörtner den Hückeswagener Katholiken mit auf den Weg.
Ein „alter Bekannter“ ließ es sich nicht nehmen, ebenfalls ein paar Worte zu sprechen. „Ich fühle mich der Pfarrgemeinde Hückeswagen sehr verbunden“, bekannte Pastor Friedhelm Rademacher, der 2006 altersbedingt der hiesigen Gemeinde den Rücken gekehrt hatte. Auch habe er in seinem neuen Zuhause in Neschen bei Altenberg noch ein Stückchen Blattgold eingerahmt. Damit sei bei der großen Renovierung des Kirchengebäudes im Jahr 2005 mit finanzieller Hilfe von Sponsoren der Wetterhahn neu überzogen worden.
Auch zwei Vertreter der Pfarrgemeinderäte aus Radevormwald und Vogelsmühle überbrachten zum „Geburtstag“ ihre Grüße. Beide Gemeinden seien offen für eine Zusammenarbeit mit St. Mariä Himmelfahrt, betonten die Radevormwalder. Bürgermeister Uwe Ufer stellte in seiner Ansprache die Rolle der ehrenamtlichen Kräfte in der Gemeinde heraus. „Es ist schön zu sehen, wie sehr sie sich auch im kommunalen Gemeinwesen engagieren“, freute er sich.
In lockerer, mit reichlich Anekdoten versehener und manchmal auch etwas kritischer Weise setze sich Franz Mostert in der offiziellen Festrede mit 125 Jahren Pfarrkirche auseinander. Adam Reuber, der Großonkel seiner Frau, habe selber noch am Bau Kirche mitgewirkt, berichtete Mostert. Besonders würdigte er die tragende Rolle des „Bettelpastors“ Peter Giesen. Pfarrer Marc D. Klein bedankte sich anschließend bei den Parteien und der Verwaltung. „Wir haben bei all unseren Aktivitäten immer viel Unterstützung erfahren“, sagte er.
Zufrieden stellende Resonanz
Stephan Teders, der Vorsitzende des Pfarrgemeinderats, zog dann eine positive Bilanz der Festwoche. „Wir sind sehr zufrieden, vor allem mit dem guten Besuch aller Veranstaltungen“, freute er sich
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