Leichlingen: Gefahr an der Feuerwache
VON HERBERT BONGARTZ - zuletzt aktualisiert: 03.06.2008Leichlingen (RPO). Die UWG schlägt an der Landstraße in Friedrichshöhe eine elektronische Warneinrichtung vor. Damit könnte der nach Burscheid abbiegende Verkehr auf ausrückende Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr aufmerksam gemacht werden.
Die Erweiterung der Feuerwache Metzholz und die Neugestaltung der Außenanlagen haben aus Sicht der UWG nicht nur gute Seiten. Sie hat jetzt zwei Gefahrenpunkte entdeckt, die sich im Alarmfall ergeben können. Darauf hat die UWG Bürgermeister Ernst Müller aufmerksam gemacht.
Da ist erst einmal die Gefahr von Zusammenstößen zwischen Abbiegenden von der Landstraße 294 auf die Kreisstraße 9 mit ausrückenden Einsatzfahrzeugen der Wehr. Dort sei es öfters schon zu Beinahe-Unfällen gekommen, hätten die Feuerwehrleute erklärt so die UWG. „Außerdem verzögert sich das Ausrücken, weil ja die Feuerwehr besonders sorgfältig auf den von der L 294 einbiegenden Verkehr achten muss.
Brand unter Kontrolle
Den letzten größeren Einsatz hatte der Löschzug Metzholz im April. Da rückte er mit den Löschzügen Witzhelden und Stadtmitte aus, um am Kuhlenweg das Feuer in einem Spänebunker zu löschen. Dabei wurde auch ein Trupp unter Atemschutz eingesetzt.
Situation entschärfen
Die Gefahrensituation könne entschärft werden, wenn der Verkehr in beiden Richtungen auf der L 294 im Alarmfall durch eine Anzeige über das Ausrücken von Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr auf die K 9 informiert werde, glaubt die UWG. „Das könnte zum Beispiel eine elektronische Anzeigentafel mit Leuchtdioden sein, die automatisch aktiviert wird, wenn die ersten Einsatzkräfte die Wache betreten.“ Die UWG-Fraktion beantragt deshalb die Installation einer Einrichtung an der Feuerwache Metzholz, die die Verkehrsteilnehmer auf der L294 im Alarmfall auf ausrückende Feuerwehrfahrzeuge in die K 9 hinweist. Bei der Planung sollen die Führungskräfte der Feuerwehr beteiligt sein.
Ein weiterer Gefahrenpunkt ist nach Meinung der UWG die Zufahrt zum Parkplatz der Feuerwehr Metzholz. Der Bordstein zur K 9 sei dort abgesenkt. „Im Bereich der abgesenkten Bordsteine kann es zu einem Begegnungsverkehr kommen, wenn ein Feuerwehrfahrzeug schon ausrückt, während weitere Feuerwehrleute erst mit ihren Wagen ankommen. Das kostet im Ernstfall wertvolle Zeit.“ Die UWG beantragt deshalb, den Bereich der abgesenkten Bordsteine entlang der Kreisstraße 9 um einige Meter in Richtung Landstraße 294 zu erweitern, so dass die ankommenden Autos nicht den ausrückenden Einsatzfahrzeugen in die Quere kommen.
Wie weit der Bereich der abgesenkten Bordsteine gehen soll, müsse allerdings vor Ort mit den Feuerwehrleuten geklärt werden.
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