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Bayer 04 Leverkusen: Ein netter Gast

VON RALPH ELSEN - zuletzt aktualisiert: 28.03.2007

Leverkusens Regionalliga-Fußballer ließen in Hamburg mal wieder brav die Punkte liegen. Bayer begann stark und wurde noch schwer geschlagen.

Sechs Inder wurde bei der Übertragung des Spiels Argentinien-Serbien/Montenegro vom Blitz erschlagen.  Foto: AFP, AFP
Sechs Inder wurde bei der Übertragung des Spiels Argentinien-Serbien/Montenegro vom Blitz erschlagen. Foto: AFP, AFP

Natürlich, wenn man sich mit einem der Klassenbesten messen muss, kann man nicht gerade davon ausgehen, dass man als akut Versetzungsgefährdeter dem anderen mal eben den Dreisatz erklärt. Doch dafür, dass Bayers Regionalliga-Fußballer im Duell beim Tabellen-Dritten Hamburger SV II die ersten 25 Minuten klar bestimmten, kam das Urteil nach 90 Minuten schon einer herben Bestrafung gleich: 1:4 (0:2) verloren, das zarte Pflänzchen Hoffnung nach dem Erfolg gegen St. Pauli schon wieder eingeknickt. „Es nutzt nichts, jetzt helfen uns in den nächsten drei Spielen nur noch Siege“, sagte Trainer Ulf Kirsten ziemlich ernüchtert. Diese Einschätzung gilt vor allem für das Treffen am Samstag gegen den direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt, Holstein Kiel. Danach folgen für die Leverkusener die Begegnungen beim Tabellen-Letzten Borussia Mönchengladbach II und Ahlen.

Kirstens Kompagnon Dirk Dreher mochte es kaum fassen. „Wir haben super begonnen und hinten eigentlich insgesamt gut gestanden. Da ist es fast ein Witz, dass wir hier vier Stück gekriegt haben“, klagte der Co-Trainer. Dennis Schmidt, der in der Schlussminute die Gelb-Rote Karte sah und damit gegen Kiel gesperrt ist, bot sich nach Vorarbeit von De Wit die beste Gelegenheit in Bayers starker Anfangsphase, doch bei seinem Versuch war der HSV-Keeper auf der Hut. Touré und Bendovskyi eröffneten sich weitere Möglichkeiten, ehe Hamburg mit einem Doppelschlag durch Ben-Hatira (26.) und Cannizzaro (28.) verblüffte. Dem ersten Tor ging ein Solo des Schützen voraus, der zweite Treffer resultierte aus einem Freistoß. Wie schon kürzlich in Emden kassierten die Leverkusener wieder zwei Treffer binnen zwei Minuten. Und gegen St. Pauli verhinderte nur der Pfosten einen solchen doppelten Wirkungstreffer.

Dem Schweden Fredrik Stenman glückte der verdiente Anschluss (76.), wieder nur drei Minuten darauf leistete sich Tiberkanine einen üblen Ballverlust im Mittelfeld, den Hampel zur Entscheidung nutzte. Zimmerman setzte den Schlusspunkt zum 4:1 (83.).

Bayer: Fernandez – Touré (46. Falkenberg), Reinartz, Hergesell, Stenman, Camdali, Kratz (46. Tiberkanine), Lartey, (67. Mies), De Wit, Bendovskyi, Schmidt.

Quelle: RP

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