Bayer 04 Leverkusen: Haberland-Stadion soll bis August umgebaut sein
VON STEFAN KLÜTTERMANN - zuletzt aktualisiert: 22.01.2010Bayer 04 will das "kleine" Ulrich-Haberland-Stadion hinter der BayArena bis zum Beginn der Saison 2010/2001 zurück- und wiederaufgebaut haben. Ab dem Sommer sollen dort die Zweite Mannschaft in der Regionalliga West sowie – optional – die Frauenfußballerinnen (dann wohl in der Bundesliga) ihre Heimspiele austragen.
Auch Jugendspiele könnten hier stattfinden. Die Kosten für die Baumaßnahme veranschlagt Bayer nach Aussage von Kommunikationsdirektor Meinolf Sprink im "hohen sechsstelligen oder niedrigen siebenstelligen Bereich".
Ab Ende März sind die ersten Tiefbauarbeiten für den Rückbau geplant. Vorher muss der Verein noch über einen vorliegenden Planungsentwurf der Kölner Landschaftsarchitekten Torsten Calles und Luc de Brabant entscheiden. Dann erfolgt die Auftragsvergabe. Die Fläche hatte während des BayArena-Umbaus als Lagerstätte und Standort des VIP-Zeltes gedient.
Sprink sagt, konkret schlössen die Pläne eine Überdachung ein, eine Kapazität von 1000 Sitzplätzen und eine Flutlichtanlage, die auch Fernsehübertragungen ermögliche. Insgesamt sollen 3000 Zuschauer Platz finden. Auch über eine Rasenheizung werde diskutiert. "Es hat bereits konstruktive Gespräche mit dem Deutschen Fußball-Bund gegeben", sagt Sprink. Der DFB verlangt, dass sicherheitsrelevante Spiele in die BayArena verlegt werden müssen, verzichtet offenbar im Gegenzug auf das in den seit 2007 geltenden Regionalliga-Statuten geforderte Fassungsvermögen von mehr als 5000 Plätzen.
In den nächsten 14 Tagen sollen zudem die mobilen Container am Trainingsgelände verschwinden. Noch sei Strom in den Räumen geschaltet, sagt Sprink, aber spätestens bis Ende Januar sollen die Kästen zurückgebaut sein.
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