Insolvenz des VfB Leipzig: Keine Nachzahlungen für Adler
zuletzt aktualisiert: 23.10.2008 - 10:52Leipzig (RPO). Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen kommt wohl um Nachzahlungen in Millionenhöhe für Nationaltorwart Rene Adler herum. Offenbar hatte der Werksklub im Mai 2000 beim Transfer des damals 15-jährigen Adlers vom VfB Leipzig eine Vereinbarung über diverse Zusatzzahlungen unterzeichnet.
Das berichtet die "Leipziger Volkszeitung". Demnach sollten unter anderem sämtliche Transfererlöse im Verhältnis 70:30 für Bayer aufgeteilt werden.
Die Zusatzvereinbarung beinhaltet neben den Transfererlösen folgende Zahlungen: 15.000 Mark bei Adlers erster Berufung in den Profikader, 30.000 für den ersten Einsatz. Dazu 50.000, wenn Adler seinen bis 30. Juni 2006 datierten Vertrag verlängert und weitere 100.000 Mark für die erste Nationalmannschaftsnominierung.
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