Noch 15 Tage bis Weiberfastnacht: Stadt sperrt Rathausplatz zum ,Zoch'
VON PETER KORN - zuletzt aktualisiert: 16.02.2011Die Stadt Leverkusen hat Veränderungen in ihr Sicherheitskonzept für die Karnevalszüge eingearbeitet. So wird der Festzelt-Bereich vor dem Rathaus während des Wiesdorfer Zuges am Sonntag gesperrt.
Nicht wenige Städte und Gemeinden erleben in diesen Tagen die eine oder andere unangenehme Karnevals-Überraschung. Denn nach der Loveparade-Katastrophe von Duisburg im vergangenen Jahr verlangen die Bezirksregierungen einem Erlass des NRW-Innenministeriums zufolge inzwischen Sicherheitskonzepte für die Umzüge an den tollen Tagen. Und einige Städte erhielten bereits die Nachricht, dass sie nachbessern müssen. Nicht so Leverkusen. Hier hat sich die Einrichtung der "Koordinationsstelle für Großveranstaltungen" offensichtlich ein weiteres Mal bewährt.
Konzept Anfang Februar geschickt
Karnevalszüge
Die Karnevalszüge im Leverkusener Stadtgebiet finden in diesem Jahr an folgenden Tagen statt:
Freitag, 4. März: Hitdorf
Samstag, 5. März: Schlebusch
Sonntag, 6. März: Wiesdorf, Lützenkirchen
Montag, 7. März: Opladen
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Schon am 20. Januar hatten Vertreter der städtischen Fachabteilungen gemeinsam mit Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten, THW, privaten Sicherheitsfirmen und anderen in großer Runde im Rathaus getagt und das Sicherheitskonzept für 2011 verabschiedet: vor allem für die Züge in Opladen, Wiesdorf, Schlebusch, Hitdorf und Lützenkirchen. Anfang Februar wurde alles an die Bezirksregierung geschickt.
"Im großen und ganzen konnten wir alles so lassen, wie es sich schon in der Vergangenheit bewährt hat", erläuterte der städtische Fachdezernent Frank Stein gestern auf Anfrage – auch dies ein Indiz dafür, wie sorgfältig in Leverkusen im Bereich Sicherheit bereits seit Jahren gearbeitet werde. Ein paar Änderungen gibt es aber doch: So soll der Rathausvorplatz, auf dem in diesem Jahr auch das Festzelt errichtet wird, während des Wiesdorfer Karnevalszuges gesperrt werden. Auch die Rathaus-Galerie-Eingänge gegenüber dem Kinopolis bleiben geschlossen. "Wir wollen die Besucherströme zu dieser Zeit bewusst aus diesen Bereichen heraushalten", sagt Stein.
Denn auf dem Platz zwischen Kino und Galerie soll das Sanitätszelt aufgeschlagen werden. Feuerwehr-Chef Hermann Greven erklärte gestern, auch für den Rettungsdienst-Bereich bleibe alles weitgehend, wie schon in den Vorjahren.
Und auch von den Karnevalisten selbst gibt es Lob für die Stadt. Uwe Krause, Chef des Festausschusses Leverkusener Karneval (FLK), erklärte gestern: "Die Sperrung macht Sinn. Wer von der Kinopolis-Seite in die Fußgängerzone will, kann ja auch den Weg neben Strauss nutzen."
Das Sicherheitskonzept steht also: Jetzt fehlt nur noch gutes Wetter, damit die Stimmung steigt.
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