Opladen: 4. Platz fürs Lucas
VON BERND SCHUKNECHT - zuletzt aktualisiert: 29.10.2008Opladen (RPO). Für einen Platz unter die ersten Drei hat es nicht gereicht, aber mit Recht kann das Landrat-Lucas-Gymnasium (LLS) stolz auf sein Abschneiden beim diesjährigen Wettbewerb um den Hugo-Henkel-Preis sein. Es schaffte den 4. Platz.
Der Preis des Düsseldorfer Unternehmens, der vor drei Jahren ins Leben gerufen wurde, möchte einen Anreiz für die Stärkung der naturwissenschaftlichen Fächer in Schulen geben, indem er schulische Konzepte, die die naturwissenschaftliche und technische Bildung fördern, mit insgesamt 25 000 Euro honoriert.
In einem Land wie Deutschland, dessen einzige Rohstoffe Bildung und Ausbildung seien, könnten zukünftig nur dann die Lebensgrundlagen für die Menschen gesichert werden, wenn Naturwissenschaft und Technik eine zentrale Schlüsselrolle einnehmen, so Dr. h.c. Christoph Henkel, stellvertretender Vorsitzender des Gesellschafterausschusses von Henkel und Schirmherr des Wettbewerbs.
Zwölf Schulen wurden von der siebenköpfigen Jury nominiert. Auch wenn der erste Preis (7500 Euro) an das Alexander-von-Humboldt-Gymnasium in Neuss, der zweite (5500 Euro) an das Duisburger Max-Planck-Gymnasium und der dritte (3000 Euro) an die St. Nikolaus-Hauptschule in Kalkar ging, freute sich Gabriele Pflieger, Fachlehrerin für Biologie und Chemie am LLS und zugleich Koordinatorin des MINT-Projekts. MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik und kennzeichnet das besonders ausgerichtete Profil der Schule. „Ich sehe schon, dass sich viele Schüler aus naturwissenschaftlichen Leistungskursen in der Oberstufe auch für ein entsprechendes Studium entscheiden“, erklärte Pflieger.
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