Leverkusen: Adem Dogan hofft auf Hilfe der Kanzlerin
zuletzt aktualisiert: 23.10.2008Leverkusen (RPO). Adem Dogan ist schon gespannt auf den Deutschlandbesuch von Turkmenistans Präsident Gurbanguly Berdymuchammedow Mitte November. Der türkisch-stämmige Geschäftsmann und Automobilhändler aus Leverkusen hofft, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel beim Treffen mit dem Oberhaupt des kleinasiatischen Staates auch auf seinen Fall zu sprechen kommt. Auf rund 35 Millionen Euro beläuft sich nach Dogans Berechnungen der Schaden durch die Schließung und Zerstörung seiner privaten Hühnerfarm in Turkmenistan. Gestern war Dogan zu Gast bei Wolfgang Bosbach, dem stellvertretenden Vorsitzenden der CDU-Bundestagsfraktion. „Er hat mir zugesichert, dass dieses Thema bei dem Treffen behandelt werden soll“, sagt er. Außerdem strengt Dogan mit Hilfe einer Stuttgarter Anwaltskanzlei ein Verfahren vor dem internationalen Schiedsgericht an. Derweil baut er eine neue Hühnerfarm – in Usbekistan bislang ohne Probleme.
Ein ausführlicher Bericht folgt.
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