Leverkusen: Änderungen im ÖPNV
VON ROMAN ZILLES - zuletzt aktualisiert: 12.12.2009Leverkusen (RPO). Richten sich Kunden sonst nach dem Fahrplan der Wupsi, kommt das Verkehrsunternehmen nun seinen Gästen entgegen.
Wenn morgen in Deutschland neue Zeiten für die Abfahrten von Bussen und Bahnen in Kraft treten, wird es auf einigen Wupsi-Linien Änderungen geben, "die von Kunden angeregt wurden", erläutert Marketing-Chef Peter Klimt. Zwar werde sich bei der Wupsi "im Großen und Ganzen nicht viel ändern. Ein paar Umstellungen wird es aber schon geben: So wird etwa die Nachtlinie N 22 künftig auch die Station "Schlebusch, Stadtbahn" sowie die Waldsiedlung anfahren.
Die meisten Fahrplanänderungen wurden auf die Werktätigen abgestimmt: So wird auf der Linie 201 abends eine spätere Verbindung ab dem Chempark (22.47 Uhr) angeboten. Der Wunsch sei von Beschäftigten geäußert worden, die nach Spätschichten den Heimweg anzutreten haben. Aber auch die Fahrten zum morgendlichen Schichtbeginn sollen bequemer werden. Daher starten die ersten Fahrten der Linien 209, 221, 231 und 233 etwas früher als bisher. "Mit den neuen Zeiten wird sich auch das Umsteigen in Rheindorf-Süd entspannen", sagt Klemt. Bei den Linien 214, 219, 221 und 225 werden Änderungen am Nachmittag vorgenommen. So wird laut Klemt eine Fahrt der Linie 221 künftig um 45 Minuten vorgezogen, um damit von Kurzarbeit betroffenen Beschäftigten im Chempark entgegen zu kommen. Zudem verschieben sich die Fahrten weiterer Linien (222, 227, 426, 427, 430, 431, 432, 435, 436).
Bei den Busfahrplänen in Leichlingen bleibt im Großen und Ganzen alles beim alten. Während sich auf den Linien des Verkehrsunternehmens Wiedenhoff nichts ändern soll, kündigt die Firma Hüttebräucker nur unwesentliche Ergänzungen und Verschiebungen an. So wird die Linie 254, die um 7.47 Uhr in Roderbirken startet, nun bis "Langenfeld, S-Bahn" verlängert.
Zwar verpasst sich die Deutsche Bahn morgen auch einen neuen Fahrplan. Aber: "Im Bereich Leverkusen gibt es keine Veränderungen", sagte ein Sprecher. Auswirken wird sich aber bei Fahrten zum Düsseldorfer Flughafen der Wegfall der S-Bahn-Linie 7. Diese werde durch die S 1 und die S 11 ersetzt.
Noch etwas bekommen Bus- und Bahnfahrer zu spüren: Preisanstiege. Während die Bahn mit dem Fahrplanwechsel ihre Tarife im Schnitt um 1,8 Prozent erhöht, steigen zum neuen Jahr die Ticketpreise innerhalb des VRS durchschnittlich um drei Prozent.
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