Leverkusen: Bahnstadt: Stadt muss "Hausaufgaben" machen
zuletzt aktualisiert: 23.02.2011 - 15:59Leverkusen (RPO). Um die Genehmigung für die geplante Gütergleisverlegung im Rahmen der neuen Bahnstadt Opladen zu bekommen, muss die Stadt Leverkusen noch einige "Hausaufgaben" machen.
Dies ist das Ergebnis eines Treffens bei der Kölner Regierungspräsidentin Gisela Walsken (SPD), an dem am Mittwoch neben Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn (CDU) auch Vertreter des Stadtrats teilnahmen.
Vor allem, was die Finanzierung der Gleisverlegung betrifft - ein zentraler Baustein des Bahnstadt-Projekts, der als unverzichtbar für eine positive Entwicklung Opladens gilt – müsse Leverkusen noch nachbessern, teilte Walsken bei der gestrigen Gesprächsrunde mit. Buchhorn will den städtischen Eigenanteil von rund 6,8 Millionen Euro vor allem über einen neu gegründeten Förderverein hereinholen. Über den städtischen Etat ist dies verboten.
Die Bezirksregierung und das NRW-Bauministerium erwarten jedoch rechtsverbindliche Zusagen von Sponsoren, bevor sie „grünes Licht“ geben. Dennoch gab sich der Oberbürgermeister nach dem Treffen gestern Nachmittag zuversichtlich. Er peilt die Zahl von 20 000 Mitgliedern an (in Leverkusen leben rund 140.000 Erwachsene). Zunächst soll nun jedes der 68 Ratsmitglieder zehn Aufnahmeanträge mit nach Hause bekommen, um im eigenen privaten Umfeld Mitglieder zu werben. Da der Mindestbeitrag bei 60 Euro liegt, kämen so schon einmal mehr als 40.000 Euro zusammen.
Eine weitere Herausforderung wird sein, die städtischen Tochterunternehmen und die Sparkasse so in den Förderverein einzubinden, dass nicht auch in diesem Punkt die Bedenken aus Köln überwiegen.
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