Leverkusen: Bankkarten: Ende des Ärgers in Sicht
zuletzt aktualisiert: 07.01.2010Leverkusen (RPO). Ausgestanden sind die Probleme mit den Bankkarten zwar noch nicht. Aber laut einem Sprecher der Leverkusener Sparkasse sollen bis Montag die Schwierigkeiten beim bargeldlosen Bezahlen ausgeräumt sein. Die Lesegeräte in den Geschäften seien bis gestern Mittag zu 85 Prozent umprogrammiert worden, die restlichen 15 sollen bis Wochenbeginn folgen. "Diese Zahlen dürften in etwa auch für Leverkusen gelten", fügte der Sparkassen-Sprecher hinzu.
Nachdem zum Jahreswechsel bei einer Vielzahl von EC- und Kreditkarten wegen eines Softwarefehlers Probleme beim Bezahlen und Geldabheben aufgetreten waren, hatte die Sparkasse bereits am Neujahrstag alle 41 Geldautomaten umprogrammieren lassen. Gravierende Kosten seien dabei nicht entstanden. Bislang erreichten die Bank 300 Meldungen von Kunden mit Karten-Schwierigkeiten. Zwar sei jede Meldung "eine zu viel. Allerdings relativiert sich die Zahl angesichts von insgesamt 120 000 Privatkunden, die wir betreuen", sagte der Sprecher.
Währenddessen sei das Karten-Problem an der Volksbank Rhein-Wupper "weitestgehend vorbeigegangen", sagte Vorstandschef Hans Jörg Schaefer. Er führte dies darauf zurück, dass die Volksbank die Karten der Kunden alle drei bis vier Jahren in großem Stil austauscht, und dabei seien die Karten zuletzt so gut wie gar nicht mit den Chips bestückt worden, die die Jahreszahl 2010 nicht verarbeiten konnten. "Uns liegen bisher nur zwei oder drei Fälle vor, wobei hier noch nicht ganz klar ist, ob der Fehler jeweils tatsächlich bei den Karten gelegen hat", ergänzte Schaefer.
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