Leverkusen: Bayer: Milliarden für die Nachhaltigkeit
VON LUDMILLA HAUSER - zuletzt aktualisiert: 28.05.2009Leverkusen (RPO). Der Bayer-Konzern setzt auch oder gerade wegen der Wirtschaftskrise auf Nachhaltigkeit "in allem, was wir tun", sagt Bayer-Chef Werner Wenning. Mit welchen Strategien der Weltkonzern das erreichen will, beschreibt der jetzt erschienene Nachhaltigkeitsbericht 2008. Darin finden sich unter anderem Informationen zu den Bereichen Ökonomie, Mitarbeiter, Menschenrechte, gesellschaftliches Engagement, Ökologie und Produktverantwortung.
Besonderer Schwerpunkt für dieses Jahr ist die Investition in den Bereich Forschung und Entwicklung (F+E). 2,9 Milliarden Euro will der Konzern als Budget zur Verfügungstellen. Das ist – laut Bayer – das höchste Budget in der chemisch-pharmazeutischen Industrie in Deutschland.
Leitwort und Begründung für die hohe Summe: "Innovationen sind der Motor der Nachhaltigkeit." Sagt Dr. Wolfgang Plischke, im Bayer-Vorstand zuständig für Innovation, Technologie und Umwelt. Aus der Forschung erhofft sich der Bayer-Vorstand Lösungsansätze, die dazu beitragen, die weltweiten Probleme in Angriff zu nehmen – etwa gesundheitsvorsorge, Ernährung, Ressourcenschonung und die Eingrenzung des Klimawandels. Unter anderem wird hinter den Konzerntoren an der Stressresistenz von Pflanzen gearbeitet, damit diese gegen Hitze und Dürre widerstandsfähiger gemacht und somit Ernten gesichert werden.
Wer Bayers Nachhaltigkeitsstrategien komplett nachlesen will: Der Bericht steht im Internet und ist telefonisch abrufbar.
Telefonisch kostenlos bestellbar unter Tel. 0214 30-57546, Fax: 0214 30-57547. Als oder unter www.nachhaltigkeit.bayer.de
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