Leverkusen: Bayer verkauft Wolff Walsrode
zuletzt aktualisiert: 18.12.2006 - 10:43Leverkusen (RPO). Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer verkauft seine Tochter Wolff Walsrode aus der Kunststoffsparte MaterialScience an den US-Konzern Dow Chemical.
Bayer teilte am Montag in Leverkusen mit, die Transaktion solle im ersten Halbjahr abgeschlossen werde. Über den Kaufpreis machte das Unternehmen in seiner Mitteilung keine Angaben. Analysten hatten den Verkaufspreis in den vergangenen Wochen auf 400 Millionen bis 500 Millionen Euro geschätzt.
Wolff Walsrode produziert in Walsrode (Niedersachsen), Bitterfeld (Sachsen-Anhalt) und Polen mit rund 1500 Mitarbeitern Cellulose-Chemikalien für die Bau-, Papier- und Lebensmittelindustrie. In den ersten neun Monaten hatte das Unternehmen einen Umsatz von 252 Millionen Euro erzielt. Mit dem Verkauf soll ebenso wie mit der Trennung von der Tochter H.C. Starck die Übernahme des Berliner Pharmakonzern Schering mitfinanziert werden. Bayer hatte die Abgabe der beiden Gesellschaften bereits im Frühjahr angekündigt.
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