Montag, 11. Dezember: Bei der siebten Montagsdemo der BIS-Belegschaft gegen die Sparpläne der Bayer-Tochter gibt es Gebäck von Hannelore Schmitz (63). Die B8 bleibt während der Demo gesperrt.
Dienstag, 5. Dezember: Die BIS-Mitarbeiter demonstrieren vor Tor 1. Sie sind verärgert - das Unternehmen bietet keine Lösungen.
Donnerstag, 23. November: Großdemo in Leverkusen - die BIS-Belegschaft fordert soziale Verantwortung von ihrem Arbeitgeber. 3000 Menschen demonstrieren gegen die Pläne der Bayer-Tochter, mehr als 2000 Stellen abzubauen. Bayer-Mitarbeiter aus verschiedenen Standorten sind gekommen.
Montag, 20. November: BIS-Mitarbeiter ziehen erstmal in die Wiesdorfer City. Ihnen schließt sich die Belegschaft des Klinikums an.
Donnerstag, 16. November: Vor den Toren des Chemieparks demonstriert die Belegschaft - diesmal in der Mittagspause.
Die Gewerkschaft hat zur politischen Mittagspause aufgerufen - und die BIS-Belegschaft erscheint. Die Anspannung der Mitarbeiter ist immer deutlicher zu spüren.
Am Abend kommen viele zur Podiumsdiskussion, um über die Zukunf Leverkusens.
Montag, 13. November: Zum vierten versammelt sich die BIS-Belegschaft bereits zur Montagsdemo. Sie wollen die Sparpläne der Bayer-Tocher nicht hinnehmen.
Freitag, 10. November: BIS-Mitarbeiter versammeln sich vor dem Haus des Bayer-Konzernchefs, Werner Wenning.
Wie ein Martinszug wirkt die Demo auf den ersten Blick. Die Kinder tragen Fackeln, die Erwachsenen singen.
Auch mit Schlagzeugen macht der ungewöhnliche Zug auf dem Weg zum Haus von Werner Wenning auf sich aufmerksam.
Erst ein genauer Blick zeigt: Hier geht es um BIS und die Sorgen der Mitarbeiter.
Vor dem Haus von Bayer-Konzernchef Werner Wenning stellen die friedlichen Demonstranten Grablichter auf.
Der Konzernchef lässt sich nicht blicken, sein Haus bleibt dunkel.
Montag, 6. November: Fußball-Fans demonstrieren in der BayArena gegen die Plane der Bayer-Tochter BIS, Stellen abzubauen.
Dienstag, 24. Oktober: Die Belegschaft der Bayer Industry Services (BIS) geht auf die Straße und protestiert gegen die am Montag verkündeten Pläne der Bayer-Tochter, rund 3000 Stellen abzubauen oder auszulagern.
Am Montag, 30. Oktober: Die Belegschaft demonstriert vor Tor eins und blockiert zeitweise die B8.
Vor den Toren des Bayer-Werks versammeln sich am Dienstag, 24. Oktober, nicht nur Mitarbeiter aus Leverkusen. Auch die der anderen betroffenen Standorte in Uerdingen und Dormagen versammeln sich dort.
Sie werfen der Bayer-Tochter vor, über Leichen zu gehen.
Auch das Management gerät in die Kritik. Gewerkschaften und Betriebsrat werfen ihm Fehler vor. Seit der Gründung vor drei Jahren ist die Bayer-Tochter auf Schlingerkurs.
Bereits am Montag Abend, 23. Oktober, organisieren Gewerkschaft und Betriebsrat Nachtwachen.
Während der BIS-Vorstand seine Sparpläne vorstellt, demonstriert die BIS-Belegschaft vor den Werkstoren in Leverkusen.
Frank Weichold, Vertreter der 176 Schwerbehinderten der Bayer-Tochter BIS, zeigt sich wütend darüber, wie der Konzern mit den Kollegen umgegangen ist. "Die haben sich das Kreuz kaputt geschuftet und bekommen nun einen Tritt."
Die Mitarbeiter von BIS sind verbittert, verängstigt und stinksauer. Ihre Plakate sind an Deutlichkeit kaum zu überbieten: "Geldgeile Vorstände sind der Beschäftigten Ende."
"Ein Schäfer kümmert sich um seine Schafe" - mahnen BIS-Mitarbeiter.
Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) legt Kartons mit Informationsmaterial vor Tor 12 des Bayer-Werks in Leverkusen.
Ein paar Meter entfernt von der auffälligen Bayer-Werbung: "Unsere Ideen heute sind der Erfolg von morgen."