Opladen: CDU will kleinen Ausbau der Elsbachstraße
VON ULRICH SCHÜTZ - zuletzt aktualisiert: 24.11.2009Opladen (RPO). Bei den Plänen zur Sanierung der Elsbachstraße bläst dem Chef der Technischen Betriebe, Reinhard Gerlich, der politische Wind ins Gesicht. Die CDU fordert, die Sanierung und den Ausbau der Elsbachstraße eine ganze Nummer kleiner zu fahren als von den städtischen Planern vorgeschlagen. Die Ratsvertreter Christopher Krahforst und Irmgard von Styp-Rekowski kommen dabei zu einem Einsparvolumen von rund 35 000 Euro. Dies dürfte die Anwohner freuen, denn sie müssen einen Teil der Sanierungskosten aus der privaten Geldbörse bezahlen.
Die Vorschläge der CDU
Die Stadt soll auf das Setzen von sieben Bäumen einschließlich der nötigen Umbauten verzichten. Zudem soll es kein zusätzliches (niedriges) Grün auf den städtischen Flächen entlang der 180 Meter neuen Straße geben.
Dies allein bringe eine Ersparnis von rund 20000 Euro. Auf das Grün (und die spätere Pflege) können schon deshalb verzichtet werden, weil die anliegenden Grundstücke (mit meist Ein- und Zweifamlilienhäusern) ausreichend Bäume und Pflanzen aufwiesen, so von Styp-Rekowski und Krahforst. Zudem sei dieser Bereich ohnehin durch Wiesen und Waldstücke geprägt.
Als geradezu kontraproduktiv bezeichnen die CDU-Vertreter die städtischen Vorschläge zur Verkehrsberuhigung in Form eine Engstelle. Solche Hindernisse reizten Autofahrer zum schneller fahren, weil sie vor dem Engpass beschleunigten, um gerade noch vor dem nahenden Gegenverkehr durchzuwitschen. Dieses Verhalten ist nach CDU-Auffassung auf der Dechant-Krey-Straße zu beobachten, wo wechselseitiges Parken den Verkehr eigentlich verlangsamen soll.
Das Weglassen der Engstelle bringe eine Kostenreduzierung von bis zu 15 000 Euro. Kommentar
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