Leverkusen: Chempark deponiert keine verstrahlte Erde aus Hannover
zuletzt aktualisiert: 21.11.2008Leverkusen (RPO). BÜRRIG/Hannover (US) Die Stadt Hannover wollte 50 Tonnen radioaktiv verstrahltes Erdreich in Leverkusen auf der (Bayer-)Chempark-Deponie in Bürrig entsorgen lassen. Dies wird der Chempark ablehnen, teilte Currenta-Sprecher Jörg Brückner gestern auf Anfrage mit. Eine solche Entsorgung wäre zwar auf der Deponie rechtlich möglich, aber dies passe nicht mit der Entsorgungskonzeption des Chemparks überein. Die niedersächsische Gesellschaft zur Endablagerung von Sonderabfall (NGS) hatte beim Chempark angefragt. Die radioaktive Belastung war im Juli in Hannover entdeckt worden sein – unter anderem auf einem Spielplatz. Die Erde stammt vom Produktionsstandort der von 1861-1902 in Hannover ansässigen Chemiefabrik E. de Haen. Hannover hat massive Probleme, die verstrahlten Rückstände loszuwerden: Auch eine Deponie in Bitterfeld sagte Nein, berichtete die Hannoversche Allgemeine Zeitung am Mittwoch.
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