Leverkusen: Chempark meistert Krise
zuletzt aktualisiert: 16.11.2009Leverkusen (RPO). Ein wenig ist Chemparkleiter Dr. Ernst Grigat selbst überrascht von der Tatsache, dass im Krisenjahr 2009 die Unternehmen im Chempark doch etliches Geld in die Hand nahmen für Investitionen und Instandhaltung. "Mit einer Gesamtsumme von rund einer halben Milliarde Euro bewegen sich die Chempark-Partner vor dem Hintergrund der schwierigen konjunkturellen Gesamtlage nach wie vor auf einem sehr hohen Niveau", kommentierte er jetzt. "Der Standort hat die Krise bisher gut gemeistert." Mit einer Prognose für 2010 gab sich Grigat vorsichtig: Möglicherweise müsse man mit einem niedrigeren Gesamtinvestitionsvolumen rechnen.
Der Chemparkbetreiber Currenta selbst steckte 2009 selbst ordentlich Geld in den Park. In diesem Jahr wurden die Renovierungsarbeiten an der 900 Meter lange Kaimauer am Rhein fertig. Kosten: 4,5 Millionen Euro. Dafür wurden die Festmacheinrichtungen an der Mauer erneuert mit insgesamt 35 Festmachern, die einen Tonnenzugkraft von 30 Tonnen aushalten, so dass größere Frachtschiffe am Chempark anlegen können.
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