Leverkusen: City-Point – die EVL feiert
VON MONIKA KLEIN - zuletzt aktualisiert: 22.04.2010Leverkusen (RPO). Der City-Point ist eine markante Geschäftszeile neben der Rathaus-Galerie, die einen neuen Abschnitt für die City bedeutete: Neben der EVL ist dort die Fernuniversität Hagen mit einer Filiale untergebracht.
Als im Jahr 2000 der City Point in Betrieb genommen wurde, war das die letzte große Innovation in der Stadtmitte vor der Eröffnung der Rathaus-Galerie vor wenigen Wochen. Kundenorientierte Serviceangebote in bester Geschäftslage von Innenstädten lagen damals gar nicht im Trend, erklärt Frank Bolsenkötter, Geschäftsbereichsleiter Vertrieb der Energieversorgung Leverkusen. Solche Aufgaben wurden damals eher abgebaut, um Kosten zu senken. Die EVL sei gut damit gefahren, zieht der kaufmännische Geschäftsführer Wolfgang Sobich nach zehn Jahren Bilanz. Bundesweit hätten Ende 2009 etwa 20 Prozent der Kunden ihren Stromanbieter und elf Prozent den Gasanbieter gewechselt. "Bei uns war das nur ein Bruchteil dessen", so Bolsenkötter.
Elektroroller im Test
City Point und die EVL-comfortCARD als Kundenservice hätten sich für das (kommunale) Unternehmen positiv ausgewirkt. Beides wird zehn Jahre alt. Zwischen Boulevard-Brücke und Rathaus-Galerie können Besucher ihre Geschicklichkeit mit Elektrorollern auf dem Segway-Parcours testen oder ihr Glück an der EVL-Slotmachine testen. Im Gegensatz zu einarmigen Banditen warten hier viele Gewinne auf Glückspilze.
Neben Aktionen für Kinder wird ein Trickkünstler die Besucher verblüffen, eine Musikgruppe sorgt für guten Sound. Im City Point gibt es die gewohnte Beratung und Informationen. Außerdem ist dort die Ausstellung mit Werken des Leverkusener Künstlers Eberhard Foest zu sehen. Dort spricht Museumsleiter Dr. Markus Heinzelmann, was Foest als ganz besondere Wertschätzung versteht.
Der Schlebuscher Künstler zeigt neue Variationen der Figur, die in mehr als 15 Jahren zu seinem Markenzeichen wurde (und auch in Berlin vor einem Ministerium steht). "Eigentlich arbeitet die Figur mit mir", sagt er. Denn in der Auseinandersetzung mit dieser schematisierten menschlichen Gestalt hat er immer wieder andere Wege beschritten. Mal setzt er sie ganz sparsam und grafisch in Szene, dann entlässt er sie in Landschaften oder holt figürliche Körper aus der Form wie aus einem Kokon.
Verschweißte Kunst
Foest zeichnete und malte sie, fertigte sie aus Holz und Metall. Neu und faszinierend sind Arbeiten in Glas, die erste praktische Ausein-andersetzung des passionierten Glassammlers mit dem Material. Dazu hat Foest 24 Scheiben verschmolzen und seine Figur in dünner Platin- oder Goldfolie "eingeschweißt". Die Ausstellung ist bis 4. Juni im City Point zu sehen.
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