Leverkusen: ECE: Credit Suisse steigt ein
VON ULRICH SCHÜTZ - zuletzt aktualisiert: 04.12.2007Leverkusen (RPO). Der Bau des ECE-Kauf-Zentrums in Wiesdorf wird teurer als bislang bekannt: Gestern gab ECE die „Gesamt-Investitionssumme“ mit etwa 200 Millionen Euro an.
Bis gestern noch meldete die Stadt Leverkusen auf ihrer Internetseite 125 Millionen Euro ECE-Projektkosten, die auch ECE-Verantwortliche oft genannt haben. Die zweite bemerkenswerte Nachricht von gestern: Die deutsche Credit Suisse Immobilien-Anlagegesellschaft übernimmt von den Leverkusener Projektkosten 95 Prozent (ca. 190 Millionen Euro), der Rest bleibt bei ECE.
ECE-Sprecher Christian Saadhoff betonte weiter: ECE bleibe nach der Eröffnung des Leverkusener Kaufcenters der Betreiber und Manager der „Rathaus-Galerie“. Ein Wechsel des Galerie-Managements zu immer anderen Betreibern sei ausgeschlossen: „ECE bleibt mindestens 20 Jahre für den Betrieb der Rathaus-Galerie verantwortlich“, betonten Sprecher von ECE und Credit Suisse gestern in ihrer gemeinsamen Mitteilung.
Hälfte der Flächen ist vermietet
Nach RP-Informationen soll die Vermarktung für die rund 100 Geschäfte in der „Rathaus-Galerie“ gut laufen. Rund die Hälfte der – von Interessenten als teuer eingestuften – Flächen ist demnach vergeben. (Projektdaten nach gestriger Mitteilung: geplante Verkaufsfläche: 22 600 Quadratmeter, dazu städtische „Rathaus-Fläche“ auf zwei Etagen: 5000 Quadratmeter, Parkplätze: 500 Stellplätze auf zwei oben gelegenen Ebenen, Kunden-Einzugsgebiet: 400 000 Einwohner, Baubeginn Rathaus-Galerie: Frühjahr 2008, Fertigstellung: Frühjahr 2010).
Attraktiver Standort Leverkusen
Den Einstieg der Schweizer Bank (über ihre deutsche Tochterfirma) kommentierten ECE und Credit Suisse in ihrer Nachircht mit: „Das Engagement der Credit Suisse ist dabei ein starkes Signal für die Attraktivität des Standortes Leverkusen.“
An dem ECE-Projekt beteiligt sich die „Credit Suisse Asset Management Immobilien KAG mbh“ nach eigener Angabe für den von ihr verwalteten offenen Immobilienfond „CS Euroreal“. Das aktuelle Fondvolumen gibt die Immobilien-Firma mit rund 6,2 Milliarden Euro an. Investiert werde in gewerblich genutzte Immobilien. Heute gehören zu dem Fond laut Selbstauskunft 90 Büro-, Einzelhandels- und Logistik-Immobilien.
ECE und die Credit Suisse Immobilien arbeiten laut ECE-Vorstandsvorsitzenden Alexander Otto „seit vielen Jahren erfolgreich zusammen.“
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