Leverkusen: Einsatz schwarzer Panther
zuletzt aktualisiert: 06.02.2012Leverkusen (RP). Von einem ungewöhnlichen "Tierrettungsseinsatz" berichtete die Polizei gestern. In der Nacht zu Samstag rief kurz nach Mitternacht eine aufgeregte Bürgerin auf der Polizeiwache Wiesdorf an. "Ich habe da gerade beim Vorbeifahren im Scheinwerferlicht einen ausgesetzten Hund am Fahrbahnrand gesehen", sagte die besorgte Frau dem Polizisten am Telefon. "Es könnte sich um einen schwarzen Labrador gehandelt haben!"
Zu dieser Zeit lag die Nachttemperaturen locker bei minus 9 Grad Celsius. Unverzüglich fuhr eine Polizeistreife zum Tatort an der Yitzhak-Rabin-Straße in Rheindorf.
Die Polizisten machten sich auf der unbeleuchteten Straße auf die Suche nach dem armen Tier – und fanden es. Dem Vierbeiner schien die Kälte nichts auszumachen: "Es handelte sich um einen eineinhalb Meter großen Stoff-Panther, der die Beamten im Licht ihrer Taschenlampen etwas starr anblickte!", schrieb die Polizei gestern.
Das erheblich abgewetzte Tier sei auf der Wache entsorgt worden – "aber nicht, ohne vorher für allgemeine Erheiterung der Nachtschicht gesorgt zu haben...", schließt der Bericht. (US)
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